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4.6.22

The Rainbeaus

Idee: Beatles-Coverband gründen mit folgendem Repertoire:
Bad To Me, Cry for a Shadow, Don't Bother Me, Free as a Bird (Yukio Yung Version), From A Window, Hello Little Girl, How Do You Do It?, I Don't Want To See You Again, I Need You, I'll Be On My Way, I'll Keep You Satisfied, I'm In Love, If I Needed Someone, If You've Got Trouble, In Spite of All the Danger, It's For You, Like Dreamers Do, Love Of The Loved, Nobody I Know, One & One Is Two, Real Love, Step Inside Love, That Means A Lot, Think for Yourself, Tip Of My Tongue, Woman, World Without Love, You Know What to Do, You Like Me Too Much
Eventuell Repertoire erweitern um:
Blue Jay Way, Child of Nature, Circles, Don't Pass Me By, For You Blue, Here Comes the Sun, I Me Mine, I Want to Tell You, It's All Too Much, Long, Long, Long, Love You To, Not Guilty, Octopus's Garden, Old Brown Shoe, Only a Northern Song, Piggies, Savoy Truffle, Something, Taxman, The Inner Light, What Goes On, What's the New Mary Jane, While My Guitar Gently Weeps, Within You Without You

24.4.22

Die Brexies (formally known as The Brexits)


Da kündigt ein Bekannter an, ein paar Videos mit einer Puppen-Band namens The Brexits auf YouTube zu stellen und man sagt sich okay, schaue ich mir bei Gelegenheit mal an, und vergisst es dann.
Und plötzlich 4 Jahre später steht man vor fast 900 Video-Clips!

Jetzt auch als eigener Kanal...

Kann sein dass nicht alle Clips verfügbar sind wegen Urheberrechtsverletzungen oder so...

31.5.19

Yesterday

Aus einer privaten E-Mail-Kommunikation:

Interessant finde ich den Hinweis auf den Film Yesterday, der von einer Welt erzählt, in der es die Beatles nicht gegeben hat - außer einem, der sich an sie erinnert und nun mit seiner Erinnerung versucht Karriere zu machen. Weil ich vor einiger Zeit auch die Idee hatte, eine alternative Musikgeschichte zu phantasieren, in der sich Lennon und McCartney eben nicht getroffen hätten. Hätten sie alleine Musikkarriere machen können und wie hätte sich das Fehlen der Beatles auf die übrige Musikszene in England und weltweit ausgewirkt? Hätte eine andere Kapelle etwas ähnliches wie die Beatlemania erzeugen können? Hätten die Rollings Stones angefangen eigene Songs zu schreiben oder wären sie ewig im Blues stecken geblieben? Hätte es eine Britisch Invasion in den USA gegeben oder wären die wie Westdeutschland im Schlagermief stecken geblieben? Hätte es Glamrock gegeben oder Punk, Krautrock, Kraftwerk und Techno? Welche anderen Musikstile wären an Stelle vom Beat aus Liverpool getreten? Hätte Hamburg und die Reeperbahn eine andere Band auf Weltformat geschliffen?

Hätte, hätte, Fahrradkette;-)
Wo wären wir, wenn es Hitler nicht gegeben hätte?
Oder wenn die Nazis und die Japaner womöglich den Krieg gewonnen hätten? (Philip K. Dick hat dazu mal was geschrieben) Die Beatles hätte es dann bestimmt nicht gegeben, und die Rattles wären alle zur Wehmacht eingezogen worden, bevor sie überhaupt angefangen hätten zu musizieren. Elvis wäre nie nach Deutschland gekommen und Jimi Hendrix hätte gar nicht erst bei den Paratroups dienen dürfen. Brian und Keith wären als asoziale Elemente in den Arbeitsdienst der deutschen Besatzer eingezogen worden, Mick hätte eine brave Verwaltungslaufbahn gemacht. Die Platten von Can (evtl. in Japan lebend) wären als entartet verbrannt worden und Kraftwerk hätte Soundtracks für Leni-Riefenstahl-Filme gemacht. Die Gitarrenarmee hätte sich nie gefunden, weil Darjushs Vater gar nicht hätte einwandern dürfen und Darjush in Kanada aufgewachsen wäre. Dort wäre er ein angesehener Arzt mit eigenem Hospital geworden. Robert wäre Rüstungsingenieur geworden, Martin Justizbeamter und Christoph Schauwerbegestalter für Wochenschaulichtspielstätten – am Wochenende hätte er idealisierende Akte gemalt. Und sie hätten viel mehr Kinder, aber weniger Gitarren.

Warum immer nur Hitler?
      Ok, Lenin, Trozky oder Stalin?
Was wäre passiert, wenn die USA nicht in den ersten Weltkrieg eingetreten wären?
      Keine Cola in Europa und kein Saxophonunterricht für John Coltrane?
Dann hätte Deutschland den Krieg gewonnen und Hitler wäre nie Mitglied der NSDAP geworden, es hätte keinen Holocaust gegeben.
      Nicht mal den in Asien?
Oder wenn Luther vor Papst und Kaiser eingeknickt wäre?
      Kein 30-jähriger Krieg?
Oder Arminius Varus unterlegen wäre?
      Haben die Römer nicht letzten Endes trotzdem gesiegt?
Welches Problem hast du mit Überlegungen zu alternativen Geschichtsabläufen?
      Wieso Problem - hat dir meine Geschichte nicht gefallen?
Bis du etwa ein Anhänger von Helmut Schmidts "Wer Visionen hat sollte zum Arzt gehen“?
      Was hat das mit Visionen zu tun – für mich sind das Spekulationen.

31.1.19

Welcome to the Beatles

Welcome to the Beatles wurde über einen Zeitraum von fünf Monaten von einer Klasse von achtzehn Virginia Tech-Studenten organisiert, verfasst und editiert. Es repräsentiert unseren kollektiven Beitrag zum größeren Stipendium der wichtigsten Band der Rockgeschichte. Die Kapitel dieses Buches bauen auf der Lewisohn-Erzählung auf und berücksichtigen die wiederkehrenden Probleme der Beatles-Historiographie. Die Autoren dieser Kapitel sind weitgehend von den Beatles entfernt; wir haben den Vorteil, dass wir Generationen von der Band getrennt sind und sie ohne vorherige Erfahrung mit dem Fab Four überprüfen können. Wir glauben, dass dieses Buch wichtige Fragen zur gesamten Beatles-Geschichte aufwirft.

Aus der Einleitung:
Der erste Abschnitt dieses Buches enthält Kapitel, die sich mit den Beatles und den Medien befassen. Diese Kapitel stützen sich auf wissenschaftliche Quellen, die die Rolle der Medien in den 1960er Jahren, den technologischen Fortschritt in dieser Zeit, die populäre Kunst und den populären Film in den 1960er Jahren sowie die Veränderungen in der öffentlichen Wahrnehmung der Beatles und ihre Beziehung zu den Medien analysieren.
In "'You Say You Want a Revolution': Analyzing the Political Aesthetics of the Beatles' Album Covers", untersucht Andrew Pregnall die gegenkulturelle Ästhetik der Albumcover der Beatles, um deren angebliche revolutionäre Qualitäten zu bewerten.
Jimmy Meehans Kapitel "The Beatles on the Big Screen: Help!" untersucht wissenschaftliche Erzählungen, die sich auf die Veränderungen im Film in den 1960er Jahren konzentrieren, und analysiert die Filme der Beatles in diesem Zusammenhang.
Scottie Lynchs "Television and the Beatles: The Early Shows" analysiert die Mainstream-Kulturen der 1960er Jahre, den technologischen Fortschritt, die wachsende Popularität und den Einfluss des Fernsehens sowie die Beziehung zwischen Medien und der öffentlichen Wahrnehmung.

Die Kapitel in Abschnitt 2 behandeln Themen, die sich mit Rasse und Rassismus beschäftigen. Die Kapitel konzentrieren sich auf Berichte über die Rassenspannung in Amerika während der Beatles-Erfahrungen, Veränderungen im politischen Klima, den Aufstieg radikaler und polarisierter Ideologien sowie die Zunahme von Demonstrationen.
Allyson Manharts "The Rise of the Beatles and the Fall of Vee-Jay Records: The Politics of Racism in the 1960s Music Industry" befasst sich mit dem, was Gelehrte über den institutionalisierten Rassismus in den 1960er Jahren sagten, der Begriff der weißen Künstler, die den Erfolg der Kunst der schwarzen Musiker angeeignet und erlebt haben und vergleicht die damalige Rezeption der schwarzen und weißen Musiker.
Nick Hoys "The Beatles Nay-Sayers: Evangelical Backlash to the Beatles and the Counterculture" erforscht die Rolle der amerikanischen Religion und Politik in den 1960er Jahren, um die rechtsradikale und evangelische Gegenreaktion auf die Beatles und die Gegenkultur zu verstehen.
Patrick O'Dells "I'm Just Happy to Dance with You: How the Beatles Became Civil Rights Activists", betrachtet historische Ereignisse in Jacksonville, Florida, in den 1960er Jahren und konzentrierte sich auf die Geschichte der Segregation an öffentlichen Orten der Unterhaltung und des Staates des Bürgerrechtskampfes, der zum Konzert der Beatles von 1966 führte.
In "The Beginning of the End: The Klan's America" beschreibt Trey Wells die Geschichte des Ku Klux Klan, sein komplexes Verhältnis zu den Beatles und ihre Forderungen nach Religionsfreiheit und Desegregation.

Die Kapitel des dritten Abschnitts widmen sich der Einführung einer neuen Stimme in die bestehende wissenschaftliche Diskussion über Geschlechterrollen und Feminismus in Amerika und Westeuropa in den 1960er Jahren.
Cecelia Burgers "Astrid Kirchherr: Forever With the Beatles" beispielsweise befasst sich mit biografischen Werken über Kirchherr und bezieht dabei auch Quellen mit ein, die die Geschichte des Nachkriegs Hamburg und die frühe Entwicklung der Beatles als Band in diesem Zusammenhang diskutieren.
In "Revolution 9: Yoko Ono and Anti-Feminism" stützt sich Shelby Canonico auf Stipendien zu Geschlecht und Rasse. Er verwendet Yoko Onos Biografie, um den Antifeminismus der Beatles-Fans und in den 1960er-Jahren allgemein sowie den Rassismus und das Rätsel zu zeigen anti-japanische Rhetorik in der westlichen Gesellschaft der Nachkriegszeit. (Quelle: https://unglue.it/work/313187/ - übersetzt mit babelfish.de)

Weitere Beiträge sind:
"'Go Home Beatles! Have a Haircut!': Postwar Japan's Backlash against the Fab Four" von Delanie Tarvin
"'We Are Never Going Back': The Beatles in the Philippines" von Iris Swaney
"Music and Meditation: How the Beatles Brought Indian Culture to the West" von Matthew Remson
"When the Beatles Played Businessmen: The Story of Apple Records" von Jason Arquette
"'I'd Give You Everything I've Got for a Little Peace of Mind': The Beatles and Personal Security" von Karson Lyon
"Let It Stream: The Beatles and the Age of Music Streaming" von Kenny Miller
"The Beatles and the Government: A Relationship with the Aristocracy and the British Monarchy" von Brady Hess
"The Show Must Go On: The Beatles' Lasting Influence on Shea Stadium" von Helen Goggins
"The Rooftop Concert: The Lasting Effects of the Concert on the Beatles' Legacy" von Richard Pedro

Download

23.12.16

Was soll der Hype um die Beatles?

In der Serie "Hass auf Kunst" wirft Julian Dörr den Beatles 36 Jahre nach ihrem Ende vor, wenig makellose Alben und viele nervtötende Songs produziert zu haben. Dazu einige Anmerkungen:
Bach, Mozart, Beatles. Wenn es um die wichtigsten und einflussreichsten Künstler der Musikgeschichte geht, dann ist immer auch die Rede von vier Arbeiterjungs aus Liverpool: John, Paul, Ringo und George. Der Formatradio-Konsens: Die Beatles haben den modernen Pop erfunden und damit die Welt, so wie wir sie kennen. Mindestens. Alles Quatsch! Wenn überhaupt, kam der Pop aus einem Studio in Memphis gekrochen. Aber zurück zu der Band, die ganz sicher nicht die beste Band der Welt ist.
Okay, Julian Dörr wirft schon am Anfang alles durcheinander und vergleicht Äpfel mit Birnen mit Bauklötzen mit Glühbirnen. Erstens ist "wichtiger Künstler" eine sehr schwammige Kategorie, während einflussreich eher messbar ist, aber eigentlich nichts über musikalische Qualität sagt. Ob Elvis oder die Beatles die Erfinder des Pop sind hängt jedenfalls von der Definition des Begriffs Pop ab. Gehen wir mal davon aus, dass Pop von populär kommt, dann war Elvis nicht oder nur sehr begrenzt populär, weil die Erwachsenen mochten ihn überhaupt nicht. Den Crossover in die Erwachsenenwelt und andere Kulturen haben eher die Beatles geschafft als Elvis. Der hat das später nachgeholt, aber da waren die Beatles ja schon größer als Jesus Christus, ob sie das nun wollten oder nicht. Schließlich die "beste Band der Welt": auch hier sind die Kriterien absolut schwammig. Bono Vox sagt(e) ja, R.E.M. seien die beste Band der Welt (gewesen), aber U2 die Größte. Dabei heißt es doch "De gustibus non est disputandum", weil es eben keinen objektiven Maßstab gibt.
Wer braucht schon die Beatles, wenn er die Kinks oder die Beach Boys hat? Britischer als "The Village Green Preservation Society" und schöner als "Pet Sounds" wurde Pop nicht mehr.
Das ist natürlich mehr als unfair, aus dem Gesamtwerk der Beatles einen Durchschnitt zu bilden und den dann einem einzelnen Album der Kinks, bzw. der Beach Boys gegenüber zu stellen. Als ob diese Kapellen keine Gurken in ihrem Repertoire hätten. Und was soll der Vorwurf, die Beatles wären zu wenig britisch im Vergleich zu den Kinks. Wollten Lennon und McCartney überhaupt "britisch" klingen? George Harrison wollte es sicher nicht, sonst wäre er nicht zu Ravi Shankar in die Lehre gegangen. Apropos "britishness", schon mal was von XTC gehört? Übrigens wenn Pop von populär kommt, dann war "Pet Sounds" das Gegenteil davon, nämlich ein kommerzieller Flop.
Und wer jetzt davon schwärmt, wie revolutionär und innovativ die Beatles waren, der höre sich bitte die Kunstfälschung "Sgt. Pepper's Lonely Hearts Club Band" an: Sitargedudel und Selbstüberschätzung.
Ja, "Sgt. Pepper" ist ein Werk, bei dem ich mich nicht entscheiden kann, ob ich es mag oder nicht. Was aber nichts daran ändert, dass es in produktionstechnischer Hinsicht revolutionär und innovativ war. Musikalisch trifft das zudem auf das Vorgängeralbum "Revolver" zu, das ja erst Brian Wilson zu "Pet Sounds" anspornte. Und was das "Sitargedudel" betrifft, gibt es eine Kapelle, die das besser gemacht hat? Oder mag Julian Dörr das Instrument einfach nicht? Übrigens kommt die Sitar ja nur auf einem Stück auf der LP vor, ist also nicht stilprägend für "Sgt. Pepper".
Womit wir beim größten Problem der größten Band aller Zeiten wären: Die FabFour haben es in ihrem angeblich so wichtigen Mittel- bis Spätwerk nicht geschafft, auch nur ein einziges makelloses Album zu veröffentlichen. Stattdessen produzierten sie einige der nervtötendsten Songs der Musikgeschichte.
Schlimmer als "Schnappi das kleine Krokodil", "Dance little bird" und "Hotel California"? Oder um bei den bereits eingeführten Beach Boys zu bleiben: "Barbara Ann" kann auch ganz schön nerven. Und wieso unterschlägt Julian Dörr das Frühwerk und seinen Höhepunkt "A Hard Days Night"?
Beweise? Bitteschön. Das legendäre Weiße Album? In einer gerechten Welt müsste sich Paul McCartney für "Ob-La-Di, Ob-La-Da" wegen Folters verantworten. Oder für "Wild Honey Pie". Oder für "HelterSkelter" - die Grundlage für Charles Mansons wirre Rassenkriegsfantasien.
So so, Paul McCartney ist also an Charles Manson schuld. Auf "Wild honey pie" singt übrigens Yoko Ono mit, ist also ein John Lennon-Song.
Aber das kann man Paul jetzt wirklich nicht vorwerfen. All die debilen Kinderreime, die musikalischen Vorschulexperimente und das pfauenstolze Rumgeeiere schon. Paul McCartney, Songwriter aus der Hölle.
Aha, so läuft der Hase, Julian Dörr hält John Lennon für den besseren Songschreiber, dabei hat der doch die Schlussschnulze "Good Night" vom Weißen Album verbrochen. Und das "musikalische Vorschulexperiment" "Revolution No. 9" stammt eben nicht von Paul McCartney. Ebenso nicht der Kifferschrott "What's The New Mary Jane". Und "Electronic Dreams" ist eine ganze LP mit Synthesizertestgedüdel von George Harrison, auf dem er "pfauenstolz" demonstriert, was er sich als reicher Musiker so alles erlauben kann, verziert zudem mit krakeligen Kindermalereien.
Nicht alles war schlecht an den Beatles, es gab sie, die Sympathieträger, die Männer im Schatten. George Harrison, der zweifellos beste Songschreiber der Band.
Das ist eine sehr steile These. Nichts gegen "Here Comes the Sun", aber dass "You Know What to Do" besser sein soll als die gesamte "A Hard Days Night"-LP möchte ich doch bezweifeln.
Und Ringo Starr. Langnasen-Ringo, Spätstarter-Ringo, Kinderlied-Ringo ("Yellow Submarine", "Octopus Garden" - noch Fragen?). Schlagzeuger-Ringo, über den ein britischer Komiker einmal witzelte, er sei nicht einmal der beste Schlagzeuger der Beatles. Ringo, dem man wünscht, er möge so lange weitertrommeln, bis er endlich der letzte lebende Beatle sei. Die Pointe hätte er sich verdient.
Dummerweise ist Ringo Starr doch der bessere Schlagzeuger als Paul McCartney, wie sich an "The ballad of John and Yoko" leicht nachhören lässt. Leider wird sein fantasiereiches Schlagzeugspiel wie z.B. auf der "Revolver"-LP gerne überhört, weil er sich nicht wie Ginger Baker in den Vordergrund gedrängt hat. Wobei ich behaupten möchte, dass die Schlagzeuger der 1960er Jahre wie auch z.B. Mitch Mitchell von der Jimi Hendrix Experience innovativer waren als alles was danach kam, weil ihre Vorbilder noch aus der Jazzwelt kamen.
Ach ja, von wegen Pointe: Das mit Abstand beste, weil makelloseste Beatles-Album ist übrigens "All Things Must Pass". Und das ist ein Solo-Album von George Harrison.
Makellos? Die dritte LP der Box ist mit ihrem Session-Gedudel überflüssig statt makellos.Die anderen beiden LPs sind trotz angesammelter Songs aus mehreren Jahren nur von eher durchwachsenen Songqualität, zudem ist "Isn't It A Pity" überflüssigerweise gleich doppelt vertreten. Makellos ist dagegen die "A Hard Days Night"-LP, zudem die einzige nur mit Lennon/McCartney-Songs. Aber die klingt nicht nach 70er Jahre-Soft Rock, wie er offenbar von Julian Dörr bevorzugt wird. Ich würde auf jeden Fall mit "Band On The Run" von Paul McCartney and Wings dagegen halten, wenn schon Beatles- und Solo-LPs in einen Topf geworfen werden. Und noch mehr als beim "Weißen Album" gilt für "All Things Must Pass", dass eine einzelne LP mit den stärksten Titeln besser gewesen wäre, obwohl sie dann immer noch nicht die musikalische Bandbreite des "Weißen Albums" aufweisen würde.

Was nur ein weiterer Beleg dafür ist, dass Julian Dörr einfach nur einen zeilenschindenden Rant produzieren wollte ohne sich ernsthaft in das Thema "wichtigste/beste/einflussreichste Band der Welt" zu vertiefen, denn er liefert keine Kriterien dafür, woran er das messen will, geschweige denn dass er eine Band oder einen Musiker nennt, die/der wichtiger/besser/einflussreicher sein sollen - bei einem Werk von 12 LPs in 8 Jahren, nicht mitgezählt "Magical Mystery Tour" und "Yellow Submarine" und die Singles-Titel, die auf keiner regulären LP zu finden sind. Doch ohne Maßstab ist das alles nur Wortgeklingel eines angeblichen "Musikjournalisten" unter Schülerzeitungsniveau.

21.12.16

John Lennon & Yoko Ono Two Virgins mystery solved


Second track on side one is entitled "Together" because of the usage of the 78 rpm disc "Together" by Paul Whiteman and his Concert Orchestra with Jack Fulton on vocals and Bix Beiderbecke on coronet from 1928 and it starts at 9:09. Here's the original, written by Buddy G. De Sylva, Lew Brown and Ray Henderson:

See the complete lyrics here


Second track on side two is entitled "Hushabye Hushabye" and it starts at 3:55. After some research I identified the 78 rpm disc as "I'd Love To Fall Asleep And Wake Up In My Mammy's Arms", written by Sam M. Lewis & Joe Young (words) and Fred E. Ahlert (music) in 1920 and performed by Fred Douglas in 1921. The excerpt you hear on Two Virgins starts at 1:48:

See the lyrics here

23.6.15

Rockpaed

Eine Datei, die fast schon am Verschimmeln auf meiner Festplatte war. Ich bin ja immer offen für Absurditäten, wie die folgende Zeitschrift für progressive Musiklehrer mit Beiträgen über Shakin’ Stevens, die Beatles und die Neue Deutsche Welle:

RockPaed – Zeitschrift für populäre Musik und Kultur in der Schule
Nullnummer/Sommer 1982, 76 Seiten
herausgegeben vom Arbeitskreis Rockdidaktik, Gelsenkirch-Buer (download)

10.5.13

Lange Nacht bei Leinehertz "He's leaving home - die Musik von Paul McCartney nach den Beatles"

10.05.2013, 24.00 Uhr - 11.05.2013, 04.00 Uhr @ Radio LeineHertz 106einhalb
Playlist:
Marianne Rosenberg - Mr. Paul McCartney (1970)
Wings - Helen Wheels (1973)
Wings - Junior's farm (1974)
Wings - Girl's school (1977)
Paul McCartney - Don't get around much anymore (1987)
Wings - Silly love songs (1976)
Wings - Give Ireland back to the Irish (1972)
Wings - Loup (1st Indian on the Moon) (1974)
Paul McCartney/The Beatles - Plastic Beatle (2000)
Wings - Richard Cory (1976)
Wings - Soily (1976)
Paul McCartney - I lost my little girl (1991)
Paul McCartney - P.S. Love me do (1990)
Linda McCartney - Cook of the house (1976)
Mike McGear - Leave it (1974)
Wings - Bip Bop/Hey Diddle (1971)
Super Furry Animals/The Beatles - Peter Blake 2000 (2000)
"Is Paul dead?" (Radioshow 197?)
Youth - Real gone dub made in manifest in the vortex of the eternal now (2000)
Paul McCartney - Back On My Feet (1987)
Paul McCartney - My Brave Face (1989)
Paul McCartney - You Want Her Too (1989)
Paul McCartney - Don't Be Careless Love (1989)
Paul McCartney - That Day Is Done (1989)
Elvis Costello - Veronica (1989)
Elvis Costello - Pads, Paws and Claws (1989)
Elvis Costello - So Like Candy (1991)
Elvis Costello - Playboy to a Man (1991)
Paul McCartney - Mistress and Maid (1993)
Paul McCartney - The Lovers That Never Were (1993)
Elvis Costello - Shallow Grave (1996)
Elvis Costello with The Fairfield Four - That Day Is Done (1997)
Elvis Costello - Mistress and Maid (2001)
Paul McCartney/Elvis Costello - Twenty-Five Fingers (19??)
Paul McCartney/Elvis Costello - Tommy's Comming Home (19??)
Paul McCartney/The Beatles - Made up (2000)
Paul McCartney "Live in Los Angeles Amoeba Music Hollywood, California, 27 June 2007"
Drive My Car/Only Mama Knows/Dance Tonight/C Moon/That Was Me/Blackbird/Here Today/Back in the U.S.S.R./Get Back/Hey Jude/Lady Madonna/I Saw Her Standing There
Paul McCartney/The Beatles/Super Furry Animals - Free now (2000)
The Campbeltown Pipe Band - Mull of Kintyre (1978)
(anhören Teil 1)(anhören Teil 2)

7.10.12

Brotbeutel im Oktober


Playlist:
Ken Thorne (1965) - Help theme
The Beatles (1962) - How Do You Do It
Gerry and the Pacemakers (1963) - How Do You Do It
Billy J. Kramer with The Dakotas (1963) - I'll Be on My Way
The Beatles (1963) - I'll Be on My Way
Billy J. Kramer with The Dakotas (1963) - Bad to Me
Tommy Quickly (1963) - Tip of My Tongue
The Fourmost (1963) - Hello Little Girl
The Beatles (1962) - Hello Little Girl
Cilla Black (1963) - Love of the Loved
Billy J. Kramer with The Dakotas (1963) - I'll Keep You Satisfied
The Fourmost (1963) - I'm in Love
The Beatles (1963) - One After 909
Ken Thorne (1965) - From me to you fantasy
Peter and Gordon (1964) - A World Without Love
Peter and Gordon (1964) - Nobody I Know
The Strangers with Mike Shannon (1964) - One and One Is Two
The Applejacks (1964) - Like Dreamers Do
The Beatles (1962) - Like Dreamers Do
Billy J. Kramer with The Dakotas (1964) - From a Window
Cilla Black (1964) - It's for You
Peter and Gordon (1964) - I Don't Want to See You Again
The Beatles (1964) - Shout
Ken Thorne (1965) - In the Tyrol
The Beatles (1965) - If You've Got Trouble
P.J. Proby (1965) - That Means a Lot
The Beatles (1965) - That Means a Lot
Peter and Gordon (1966) - Woman
The Beatles (1966) - Tomorrow Never Knows
Ken Thorne (1965) - Another hard days night
The Chris Barber Band (1967) - Catcall
Cilla Black (1968) - Step Inside Love
The Beatles (1968) - Step Inside Love
The Beatles (1968) - While My Guitar Gently Weeps
The Beatles (1968) - Not Guilty
The Beatles (1968) - What's The New Mary Jane?
Ken Thorne (1965) - The bitter end/You can't do that
Badfinger (1970) - Come and get it
The Beatles (1969) - Come and get it
The Beatles (1969) - Teddy Boy
Mary Hopkins (1969) - Goodbye
The Beatles (1969) - All Things Must Pass
Cream (1969) - Badge
Carlos Mendes (1969) - Penina
Ken Thorne (1965) - The Chase
The Beatles (1965) - 12-Bar Original (anhören)

5.8.12

Brotbeutel im August


Playlist: Beastles - Ladies Do Love Me (Love Me Do)
Beatallica - ...And Justice For All My Loving (All My Loving)
Beastles - Anna's MCs (Anna (Go to Him))
Beatallica - I Want To Choke Your Band (I Want to Hold Your Hand)
Beastles - I Feel Fine Right Now (I Feel Fine)
Beatallica - A Garage Dayz Nite (A Hard Day’s Night)
Beatallica - And I'm Evil (And I Love Her)
Beastles - Tripper Trouble (Day Tripper)
Beatallica - No Remorseful Reply (No Reply)
Beastles - Word To The Mic (The Word)
Beatallica - We Can Hit The Lightz (We Can Work It Out)
Beastles - Buildin My Life (In My Life)
Beatallica - Sandman (Taxman)
Beastles - Love You To Check It Out (Love You To)
Beatallica - For Horsemen (For No One)
Beastles - Mad World Forever (Strawberry Fields Forever)
Beatallica - Got To Get You Trapped Under Ice (Got to Get You Into My Life)
Beastles - Lovely NYC (Lovely Rita)
Beatallica - Sgt. Hetfield's Motorbreath Pub Band (Sgt. Pepper’s Lonely Hearts Club Band)
Beastles - Electrified Kite (Being For The Benefit Of Mr. Kite!)
Beastles - Root Down Reprise (Sgt. Pepper’s Lonely Hearts Club Band (Reprise))
Beastles - A Day In The Life Of A Beastie Boy (A Day In The Life)
Beatallica - Leper Madonna (Lady Madonna)
Beastles - Belly Movin' (The Inner Light)
Beatallica - Blackened In The USSR (Back In The USSR)
Dangermouse - Allure (Dear Prudence)
Dangermouse - Encore (Glass Onion)
Dangermouse - What More Can I Say (While My Guitar Gently Weeps)
Dangermouse - Moment Of Clarity (Happiness Is A Warm Gun)
Dangermouse - Change Clothes (Piggies)
Dangermouse - Justify My Thug (Rocky Raccoon)
Dangermouse - Dirt Off Your Shoulder (Julia)
Dangermouse - December 4th (Mother Nature’s Son)
Dangermouse - 99 Problems (Helter Skelter)
Beatallica - Everybody's Got A Ticket To Ride Except For Me And My Lightning (Everybody’s Got Something To Hide Except Me And My Monkey)
Dangermouse - Public Service Announcement (Long, Long, Long)
Beatallica - Hey Dude (Hey Jude)
(anhören)

10.2.10

2nd Star Band


Ein Platte, an der ich nicht achtlos vorbeigehen konnte: großartiges Cover mit Bundeswehrsoldaten vor einem altertümlichen Düsenjäger, dazu auf der Rückseite Autogramme und ein Foto vom Regiments-Oberst zusammen mit seiner Ehefrau. Und ein Beatles-Medley!

2nd Star Band (Tanz-und Unterhaltungsensemble des Luftwaffenausbildungsregiments 1, Pinneberg) "Beatles Medley" (Lennon/McCartney - Arr. Kießlich/Brings)
von der LP "We Got Rhythm"
ohne Label 66.21 143-00-1/2, ca. 1975
(download)