18.10.19

One Nation under a Groove

Die 29. Jahrestagung der Gesellschaft für Popularmusikforschung in Mainz vom 1. bis 3. November an der JGU befasst sich mit „Nation“ als popmusikalischer Kategorie.

Der Auftritt von Musikern mit der Deutschlandfahne, das Video einer französischen Band bei der symbolischen Beerdigung der Trikolore, ein Musikpreis mit den Kategorien "national" und "international", Diskussionen über Radioquoten für sogenannte heimische Musik – die Beispiele, in denen Popmusik mit Symbolen und Assoziationen des "Nationalen" verknüpft wird, ließen sich beinahe endlos fortsetzen. Eine Herausforderung für die Popularmusikforschung ist dabei die oft beobachtete Gleichsetzung von Volk und Nation, unabhängig davon, wie "Nation" genau definiert und verstanden wird. Als radikaler Nationalismus zeigt sich das Phänomen beispielsweise im Rechtsrock oder im Turbofolk. Gleichzeitig sind aber auch Internationalität und Globalismus zentrale Parameter für die Popularmusik, was sich unter anderem an dem Genre "World Music" zeigt, aber auch an den transnationalen Verflechtungen wirtschaftlicher und medialer Popmärkte.
 
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17.10.19

Streetart

...gefunden an verschiedenen Stellen in Hannover...

14.10.19

Der Moderne Man - zeitweilige Reunion

Anläßlich der Wiederveröffentlichung der "80 Tage auf See"-LP (mit Bonus-Tracks von der "Umsturz im Kinderzimmer"-EP) spielt Der Moderne Man in der Besetzung der Verstimmt-Mini-LP (also ohne Tonio Scorpo, der damals nur Gast war) jetzt doch auch in Hannover.

10.10.19

Oberbürgermeisterwahl 2019: Köpfe und der Rest

Angeblich empfehlen Walkampfberater auf Plakaten möglichst keine konkreten Aussagen zu machen, um keine Wähler zu verschrecken. Dass solches die Wahlbeteiligung nicht gerade fördert - denn warum sollte man jemand wählen, der für nichts steht/der verschweigt, was seine konkreten politischen Absichten sind (ja, ich weiß, dass niemand in die Zukunft schauen kann, welchen konkreten politischen Entscheidungen auf eine(n) zukommen werden, aber wozu gibt es Parteiprogramme, die Richtlinien vorgeben, anhand derer sich Entscheidungen antizipieren lassen)  - wird da offenbar im Kauf genommen.
Herr Scholz, der von der CDU aufgestellt parteilose Kandidat, muss sich erst mal bekannt machen. 5 Kinder und 4 Enkel sind aber eher wohl Beleg für die Management-Fähigkeiten seiner Ehefrau, denn ein Managerjob bei VWN dürfte nicht viel Familienleben zugelassen haben. Und Neustart klingt ein bisschen wie jetzt wird alles anders. Aber ob es dadurch besser wird?
Herr Hansmann dagegen will Hannover einfach nur besser machen, was nicht nach Veränderung klingt, sondern eher wie Konrad Adenauer vor 60 Jahren mit "Keine Experimente". Und Hannover "bezahlbarer" machen kann natürlich auch heißen bezahlbarer für Unternehmen durch Gewerbesteuersenkung. Sicher nur eine Unterstellung, aber selbst schuld, wenn (Hans)man(n) sich um klare Aussagen drückt.
Auch der AfD-Kandidat verweigert eine klare Aussage, wofür er steht und was seine Qualifikation als möglicher Oberbürgermeister sein könnte.
Dass die Partei keine inhaltliche Aussagen macht ist ja ihr Markenkern. Aber wieso verspricht sie dann Eiscreme für alle?
Ganz ehrlich, dieser tiefenentspannte Kandidaten der Piraten wirkt extrem sympathisch.

Update: Herr Wolf machts jetzt auch im Großformat.
Der Kandidat der Grünen wirkt leider etwas verbissen.
Plakate von Frau Kaczmarek habe ich bisher noch nicht gesehen, dafür an einer Parkbank am Stephansplatz diese Ankündigung zum Gespräch mit den Bürger*innen.
Update: 2 Wochen vor der Wahl hat Frau Kaczmarek doch noch ein Plakat kleben lassen.

Oberbürgermeisterwahl 2019: Sicherheit und Ordnung

Ich habe Probleme mit dem Wortpaar Freiheit und Sicherheit, denn meine Freiheit ist die Unsicherheit der Anderen, weil sie nicht wissen welche mir freistehenden Handlungsoptionen ich wahrnehmen werde, und umgekehrt ist meine Sicherheit die Unfreiheit der Anderen, weil ich deren Handlungsoptionen beschneide, um mich sicher zu fühlen. Und bei dem Begriff Fürsorge schwingt für mich immer das Wort Bevormundung mit.

Oberbürgermeisterwahl 2019: Bauen und Wohnen

Bauen und Wohnen ist offenbar für die SPD kein Thema.

Oberbürgermeisterwahl 2019: Gesundheit und Mobilität

Oberbürgermeisterwahl 2019: Familie, Frauen und Soziales

Okay, das Plakat der Partei passt nur von der Wortwahl her zu den anderen.

Oberbürgermeisterwahl 2019: Wirtschaft und Bildung

Interessant, wer hier fehlt...