19.6.22

Zeitreise nach Germanien

Filmidee: ein Gruppe Jugendlicher trifft sich nachts in der Lüneburger Heide in einem Hünengrab (Großsteingrab) für eine lustige Geisterbeschwörung. Eines der Mädchen kommt in einer pseudogermanischen Tracht und rezitiert angebliche Druidenformeln. Nach vielen Albereien (Geknutsche?) und Alkoholkonsum/Kiffen kriechen 2 Jungs (Skinheads) nach draußen an die frische Luft und treffen dort auf eine Gruppe germanischer Krieger, die dort Wache halten in Vorbereitung auf eine Bestattungszeremonie. Sie halten die beiden Skins für Dämonen und greifen sie mit ihren Speeren und Schwertern an und töten sie (erfolgreich? Vielleich kann man sie später wieder auftauchen lassen). Die anderen Kids sind erschrocken von dem Lärm und verkriechen sich tiefer im Hünengrab. Schließlich wagt das Mädchen mit der pseudogermanischen Tracht sich nach draußen. Die germanischen Krieger halten sie für eine Göttin und werfen sich vor ihr zu Boden, bzw. fliehen weil sie offenbar mit der Tötung der Diener der "Göttin" (die Skins) einen Frevel begangen haben und jetzt ihre Rache fürchten. Die anderen Kids kommen danach heraus und nach einigem Herumgerede kommen sie auf die Idee, dass eine der Fantasieformeln sie 2000 Jahre in die Vergangenheit hat reisen lassen. In der Folge müssen sie versuchen in der Vergangenheit zu überleben und treffen auf germanische Stämme und versprengte Römer (Überlebende der Legionen des Varus). Je nachdem wie ernst man die weitere Handlung ausgestaltet werden nicht alle Kids überleben, es sei denn Prepper sind dabei, aber auch das ist keine Garantie. Denn es gibt natürlich Sprachschwierigkeiten (ist ein Oberschüler dabei der Latein gelernt hat?), Unkenntnis über genießbare und ungenießbare Pflanzen, Veganer verhungern lieber als Tiere zu jagen, mit ihrem modernen Aussehen und Gerätschaften stoßen sie auf Feindseligkeiten bei den Erwachsenen denen sie begegnen (auch den Kindern?), und mit Wölfen, Bären, Wildschweinen und Hirschen ist auf freier Wildbahn auch nicht gut Kirschen essen. Feuerzeuge dagegen beeindrucken die Menschen von vor 2000 Jahren, wenn sie denn funktionieren.

Optional gibt es eine Parallelhandlung in der Gegenwart, denn das Verschwinden der Kids bleibt natürlich nicht unbemerkt. Vermutlich nicht die Polizei, aber der/die Dorfhistoriker*in kommt auf die Idee sich zu fragen, was die Kids dort im Hünengrab (dort finden sich ihre Fahrräder/Mopeds oder so) außer Party gemacht haben und entdeckt im Jugendzimmer der "Göttin" Bücher über germanische Druiden und Götter und angebliche Beschwörungsformeln. Obwohl er/sie das als Fantasie/Blödsinn erkennt testet er/sie die Formeln und entdeckt die Beschwörung zur Zeitreise. Da er/sie aber einigermaßen wissenschaftlich/logisch handelt entdeckt er/sie auch eine Formel zur Rückkehr, die natürlich der/die Autor*in des betreffenden Buchs nicht aufgeschrieben hat, weil er/sie in Unkenntnis der Bedeutung der verwendeten Runen nur irgendwelchen Blödsinn zusammengebastelt hat, damit es cool aussieht (eventuell Szene mit Streit von Dorfhistoriker*in und Autor*in einbauen). Nach der Entdeckung der Wirkung der Druidensprüche wird ein Rettungstrupp aus mutigen Dorfbewohnern zusammengestellt, um die Kids zu retten. Ob sie alle überleben werden, insbesondere der Dorfpfarrer, die unbedingt den Germanen das Christentum nahe bringen will? Und hat inzwischen die "Göttin" in ihrem verzweifelten Bemühen sich daran zu erinnern, welcher der verwendeten Druidensprüche das Unheil hervorgerufen hat, herausgefunden wie die Überlebenden zurückkehren können? Wenn ja, warum geht das in ihrem Hünengrab nicht, geht es nur in den Externsteinen (weil offenbar die verwendete Formel dem jeweiligen Ort angepasst werden muss)? Und ist die Story zu dünn für einen Kinofilm, kann man eine TV-Serie daraus machen?

16.6.22

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...gerahmtes Foto gefunden in öffentlichen Bücherschrank...
...vermutlich vom Januar 1987...