19.12.20

Bezirksrat Südstadt-Bult Dezember 2020

Die letzte Bezirksratsitzung im Jahr hat traditionell den Stadthaushalt des kommenden Jahres zum Thema. In früheren Jahren hat das Thema oft sehr viel Zeit in Anspruch genommen, aber diesmal war es kurz und bündig und die ganze Sitzung nach 50 Minuten vorbei. Okay, kein*e Bürger*in wollte etwas fragen, das spart schon mal Zeit, ebenso gab es keinen Bericht zu Bauvorhaben und vom Stadtbezirksmanagement, und die Grünen wollten Ihre Anfrage auch nicht in der Sitzung mündlich beantwortet haben. Andererseits lies das Fehlen von Verwaltungsvertreter*innen einige Fragen offen, auch wenn die Vorlage trotzdem Zustimmung fand.

Es gab 6 Änderungsanträge zum Stadthaushalt, so soll die ökologische Spielplatz- und Schulhofsanierung fortgesetzt werden – der AfD-Vertreter (ohne Atemschutzmaske) war dagegen – und die Anträge auf Unterstützung des Vereins zur Förderung der Fotografie, sowie auf Zusatzmaßnahmen zum Schutz vor Covid 19 - ein Antrag des Vertreters der Piraten – fanden Mehrheiten. Mehrheitlich abgelehnt wurden die Bereitstellung von Geldern für Personal, dass beim Maschseefest Zufahrtskontrollen durchführen soll (ist Aufgabe des Veranstalters, nicht der Stadt), für Spielgeräte für Kinder bis 3 Jahren (wird bereits bei der ökologische Spielplatzsanierung berücksichtig) und für den Piratenantrag zur Umgestaltung von 2 Kreuzungen der Straße In Der Tiefenriede (ist bereits in einem anderen Straßensanierungsprogramm enthalten). Mit den entsprechenden Änderungen fand der Haushalt dann die Zustimmung aller Anwesenden außer von der AfD. Interessanterweise gab es keinen Änderungsantrag der AfD zum Haushalt, obwohl AfD-Anträge in einer früheren Sitzung abgelehnt wurden mit dem Argument sie seien haushaltsrelevant und müssten zu den Haushaltsverhandlungen eingebracht werden. Keine Ahnung, warum sich die AfD diese Chance auf Profilierung entgehen lies.

Der gescheiterte Dringlichkeitsantrag der CDU aus der letzten Sitzung fand auch als normaler Antrag keine Zustimmung von Seiten der anderen Parteivertreter*innen und der AfD-Vertreter enthielt sich wieder bei der Verteilung von Bezirksratsgeldern. Am Rande ist noch zu erwähnen, das der Neujahrsempfang des Bezirksrat ausfällt, aber es auch keine Ehrenpreisverleihung des Bezirksrats geben wird, weil es in 2020 keine Vorschläge gab, wer wofür zu ehren sei.

15.12.20

Heavy Metal GDR 1987

ARGUS aus Meerane
BIEST aus Jüterbog
CRYSTAL aus Rostock
EISENHERZ aus Frankfurt/Oder
FEUERSTEIN aus Bad Dürrenberg
HARDHOLZ aus Tambach-Dietharz
PLATTFORM aus Cottbus

Quelle: profil - Methodik Zur Tanzmusik #9 (Leipzig, 1987)

Bonus-Bild:

BLIZZARD - eine Magdeburger Band geschlossen zum Ehrendienst

11.12.20

Spicers Chin

Bei einer Google-Suche bin ich zufällig auf Bildarchiv Region Hannover gestoßen und dort auf dieses Bild von Bernd Pulst, dem Sänger auf der ersten JANE-LP, als Bassist der Gruppe SPICERS CHIN bei einem Auftritt anlässlich eines Bandwettbewerbs im "Haus der Jugend" ca. 1968 (Foto von Jochen Mellin). Offenbar war der Fotograf mit der Band befreundet, da er keine andere Band bei dieser Veranstaltung ablichtete. Und eigentlich war ich auf der Suche nach nobbyrockcity.blogspot.com, nachdem diese Seite sich als mehr oder minder inhaltslos entpuppte...

9.12.20

Nachwuchs

...gefunden in öffentlichen Bücherschrank...

27.11.20

Jana aus Kassel: Oh wie mutig...

"Vergleichen setzt Gemeinsames voraus"(C) Knut Junker grafikpolizei.de

25.11.20

Bezirksrat Südstadt-Bult November 2020

Die heutige Sitzung begann mit einer Viertel Stunde Verspätung, weil der Bezirksbürgermeister aufgehalten wurde. Es gab wieder ein neues Bezirksratsmitglied, eine Gedenkminute für 2 verstorbene ehemalige Mitglieder, und ein Dringlichkeitsantrag der CDU fand keine Zustimmung (er steht dann erst in der nächsten Sitzung auf der Tagesordnung).

Der Vertreter der AfD enthielt sich wie üblich bei der Verteilung von Bezirksratsgeldern und war auch der Ansicht, auf Festen sollte ruhig weiter Plastikgeschirr verwendet werden. Der Rest an Abstimmungen verlief einstimmig und nach 45 Minuten gingen alle nach Hause.

17.11.20

Neue Deutsche Popgruppen (II) JANE

Da ist eine neue bemerkenswerte Rockband aus Hannover. Ihre Arrangements sind sicherlich nicht die originellsten der letzten Zeit, aber ihre ungeschminkte Art zu musizieren, ihre Fähigkeit, selbst mit beschränkten technischen Fertigkeiten ein ganzes Album ideenreich zu füllen, ist einfach aufregend.
Die fünf Musiker, die zu dieser Hannoveraner Gruppe gehören, nennen sich schlicht Jane. Und eigentlich sind sie nur noch deshalb zusammen, weil sie den Mut zu einem ungewöhnlichen Schritt fanden: Als die fünf Musiker an dem Punkt angelangt waren, wo sie sich musikalisch nichts mehr zu sagen hatten, wechselten sie die Instrumente. Alle Jane-Musiker spielen nun Instrumente, die ihnen völlig neu sind. Dies gibt ihnen die Möglichkeit, neue Ideen und Impulse aufzugreifen und zu verarbeiten.

Leadgitarrist Klaus Hess meint dazu: "Dies war für uns die einzige Möglichkeit, eine Einheit zu bleiben, und ich glaube, es hat sich gelohnt, auch wenn jeder, der uns kannte und von unserer neuen Idee hörte, zunächst einmal sehr skeptisch gewesen ist".
Bei ihrem ersten Konzert mit neuer Instrumentalbesetzung gerieten die Hörer nicht gerade in einen Begeisterungstaumel, aber die Musik war doch besser als die Musiker selbst angenommen hatten. Auch einige befreundete Musiker, die zuhörten (Gomorrha), waren recht angetan.
Bei einem der nächsten Konzerte hörte Brain-Label-Manager Günther Körber die fünf und engagierte sie für sein neues Label. Bis zur nächsten wichtigen Station, nämlich Jane's erster LP, war es dann nicht mehr allzu weit. In den Hamburger Star-Musik-Studios wurden die Aufnahmen gemacht. Sechs Titel sind auf dieser Platte festgehalten worden. Es sind übrigens alles Titel, die Jane auch bei Live-Auftritten spielt.
Im Studio gabs zunächst Schwierigkeiten über Schwierigkeiten. Die fünf Hannoveraner hatten noch nie zuvor ein Studio von innen gesehen. Der neue Eindruck war zu gewaltig. Zur allgemeinen Nervosität kam noch der Zeitdruck, denn innerhalb von vier Tagen mußten die Aufnahmen "im Kasten sein". Die Frustrationen waren schließlich so groß, daß man abbrechen und zurück nach Hannover fahren wollte. Doch Cony Plank, dem die Jane die technische Perfektion ihrer ersten Plattenaufnahme verdanken, fand einen Weg, die Musiker zu beruhigen und die Aufnahmen doch noch zu beenden.
"Daytime" eröffnet das Album mit weichem Baß, sanfter Orgel und klarem Gitarrensound. Tempowechsel, einige harte Riffs und dann ein weicher Übergang, wonach wieder sanfte Orgeltöne dominieren. Darüber der einmalige Gesang von Bernd Pulst. Seine Stimme brilliert durch ihren kraftvollen Vortrag und einer Art verinnerlichter Aussage, in der Trauer und Resignation mitschwingt. Er ist sicherlich derzeit der beste deutsche Rocksänger, wer ihn live hört, wird das bestätigen können. Sein Gesang leitet auch zur nächsten Phase über, einem langen Gitarrensolo von Klaus Hess, der früher Baß spielte, und der es recht gut versteht, ein Solo interessant zu gestalten. Er ist im Melodiegeschehen die treibende Kraft, allerdings wird er dabei auch von der Orgel vorzüglich unterstützt. In "Wind", dem nächsten Stück, wird mit ähnlichen Mitteln wie in "Daytime" Spannung geschaffen, aber viel besser noch läufts im nachfolgenden "Try To Find", wo es einen Dialog zwischen Gitarre und Stimme gibt.
Die B-Seite beginnt mit "Spain", dem bis hierhin vielleicht besten Stück, weil in "Spain" alle vorher detaillierten Ideen komprimiert dargeboten werden. Die Soli sind recht lang und recht gut, auch wenn zwei kleine Patzer die Sache etwas schmählern. Überragend in "Spain" ist Bernd Pulsts Gesangsvortrag, der eine gewaltige Kraft verbreitet. Den Schlußpart allerdings übernimmt Bassist Charly Maucher mit krähender Stimme. Spätestens in diesem Stück fällt auf, wie sicher alle Übergänge von langsameren zu schnelleren Phasen gemeistert werden. Alle Übergänge sind ideenreich und werden mit der notwendigen spielerischen Leichtigkeit und Eleganz vorgetragen. Das Melodiegewebe kann dabei stets auf ein fest gefügtes und kompaktes Rhythmusfundament bauen. Weder Charly Maucher noch Peter Panka (Schlagzeug) sind an Artistik interessiert wenn sie den rhythmisch-harmonischen Rückhalt bilden. Allerdings ließen ihre geringen technischen Fähigkeiten auch kaum etwas anderes zu.
Schönstes Stück ist für mich persönlich dann das an "Spain" anschließende "Hangman". In keinem anderen Song ist so viel knisternde Spannung zu spüren. Auch ist der Sound hier eigenständiger als auf allen anderen Stücken des Albums, wo Jane meist auf altem Material aufbaut, nämlich Klangkombinationen, wie sie in England noch vor einigen Jahren von Gruppen wie Spooky Tooth geschaffen wurden.
Neben diesem meist an frühere englische Vorbilder ausgerichteten Sound ist ein weiteres Handicap von Jane der Gesangsvortrag, der noch nicht völlig in das Gesamtgeschehen integriert zu sein scheint. Es fehlt vor allem an der Erfahrung, wie Bernd Pulsts großartige Stimme am wirkungsvollsten einzusetzen ist, Bernd ist übrigens als letzter zur Gruppe gestoßen. Meist wird bei seinem Gesang das Tempo des Stücks noch zu sehr gebremst, obwohl er auch in schnelleren Tempi Erstaunliches mit seiner Stimme machen kann. Erschwerend kommt noch hinzu, daß Bernd Pulst fast nie zu den Proben der Band erscheint, meist trifft er sich mit den anderen erst kurz vor den Konzerten. Erstaunlich dabei ist vielleicht die Tatsache, daß fast alle Arrangements von ihm und Klaus Hess stammen.
Wie dem auch sei, jeder der seine Freude an unkompliziertem, einfachem und direktem Songmaterial hat, dem wird Janes erste LP TOGETHER gefallen.
Holger Elmgren (Sounds Mai 1972)

15.11.20

Musik Landesrundschau 83/06

Inhalt:
News, Recycling, Tom Petting, Der nackte Frieden, Fred Jakesch, Live, Honeymoon Killers, Talking Heads, Artrock/Rockart, Platten, News U.K., Aswad
(download)

13.11.20

Musik Landesrundschau 83/05

Inhalt:
News, Der Wilde Pinguin, Wolfgang Ambros, Szenen Lokale, Axel Cjzjek, Arena Zeitklang, Wie - Neue Ohren für Neue Musik, Live, Kein Grund Zur Panik, 13884 Tage nach Adolf Schinkelgruber, David Bowie, MLR Starclub, News, Misty In Roots, Artrock/Rockart, Die Zimmermänner, Platten
(download)

11.11.20

Musik Landesrundschau 83/04

Inhalt:
News, Karl Gott, Wilfried, Blizz Frizz, Ausser Atem, Loft - Musik in der Fabrik, Live, Kleiderpower, News, Fehlfarben, Artrock/Rockart, Fun Boy Three, U2, News England, Perspektiven der Musik, Der Film, Plattenbesprechung
(download)

9.11.20

Musik Landesrundschau 83/03

Inhalt:
News, Minisex, Rucki Zucki Palmencombo, Das Paravant, Lederfabrik in Linz, Laurie Anderson, Live, Lukas Resetarits, Kayzu Fantayazee, News from good old Germany, Die Toten Hosen, Perspektiven der Musik, Artrock/Rockart, Das Kino, Plattenbesprechung, Video
(download)

7.11.20

Merseyside's Greatest Nr. 4

Inhalt:
Interview Dick Taylor, Rocket 88, Rock’n Roll Revival Jubilee, News, Damenwahl, Deutsch Rock, Europas Gitarrenshop Nr.1, Searchers, Obskuritäten, Ramones, Hard Stuff, Tempo aus berlin, Hans-a-plast, Swinging Blue Jeans; Rock & Roll Clubs, Kenny & The Kasuals, Die Boots, The Shadows, Tab Hunter, Plattenbörse
(download)

5.11.20

Merseyside's Greatest Nr. 3

Inhalt:
Die Boots kommen, Plattentips, Johnny & the Hurricanes, Brian Knight, der 1. Stone, The Lords, Berlin, Kleine Labels, Downliners Sect, The Outlaws incl. Richie Blackmore, Plattenbörse in Brüssel, Screaming Lord Sutch, Story of Sky, Freddy Cannon, Some Chicken, LP’s, Cliff’s Revival, Tempo aus Berlin, News, Special Collector Books
(download)


3.11.20

Merseyside's Greatest Nr. 2

Inhalt:
1. International Record Market im Lister Turm, Don Craine war da, Scorpions in England, Plattentipps, Bronx, Kleine Labels, Obskuritäten, Turtels, The Rattles, J. Scott, Heinz, Star-Club Records, News, Flohzirkus
(download)

1.11.20

Merseyside's Greatest Nr. 1

Inhalt:
1. International Record Market in Hannover, Bronx, Lava Records, Ritchie Valens, Downliners Sect, Hollies
(download)

28.10.20

West Coast Nr.4

Inhalt:
Nachruf, The Beach Boys, News, Roger McGuinn, Konzertkritiken, Quicksilver Messenger Service, Eagles, Bob Dylan, Reviews, Gene Clark
(download)

26.10.20

West Coast Nr.3

Inhalt:
Jackson Browne, News, Rolling Stones, Quicksilver Messenger Service, Hall & Oates, Konzerte, Patti Smith, Reviews, Acid Test & Trips Festival
(download)

24.10.20

West Coast Nr.2 Mai 1977

Inhalt:
Grateful Dead, News, Emmylou Harris, Neil Young, Konzertkritiken, Gene Clark, Reviews, Chris Hillman, Roger McGuinn
(download)

22.10.20

West Coast Nr.1 April 1977

Inhalt:
Joni Mitchell, News, Firefall, Neil Young, Reviews, Emmylou Harris, Eagles, Tommy Bolin ist Tot
(download)

20.10.20

Einer geht noch, einer geht noch rein...

Öffentlicher Bücherschrank am Stephansplatz
Eigentlich lautet die Regel für die Bücherschränke: "Wenn du zu Hause ganz viele Bücher hast, die du bringen möchtest, dann bitte nur soviel, wie in den Schrank hineinpassen." Angesichts dieser Bilder braucht niemand ein schlechtes Gewissen zu haben, der ein Buch mitnimmt und es nicht zurückbringt oder kein anderes hineinstellt...

18.10.20

16.10.20

Bezirksrat Südstadt-Bult September 2020

Zahlreiche Bürger*innen waren diesmal da, es ging um den geplanten Neubau an der Hildesheimer Straße, dort wo die aufgegebene Tankstelle und ein kleiner Aldi-Markt stehen. An deren Stelle soll ein Neubau mit Büros, Wohnungen, einem Kiosk und einem neuen großen Aldi-Markt entstehen. Das Auftreten der Bürger*innen war geprägt von einer Vollkaskomentalität, also kein zusätzlicher Verkehr, insbesondere Lieferverkehr, kein Kiosk, weil da dann Jugendliche und anderes Gesindel rumlungert und Lärm macht, kein Verlust von Parkplätzen und der Bezirksrat soll Geld geben, damit die Anwohner*innen gegen die Stadt klagen können. Und überhaupt möchten alle Anwohner*innen vorher persönlich um Erlaubnis gefragt werden, ob dort gebaut werden darf. Vorher in die Zeitung schauen, wo die Auslage von B-Plänen angekündigt wird, und dann im Bauamt selbst in die Unterlagen schauen und eine Stellungnahme schreiben? Eigeninitiative, nicht mit uns! Der Knaller kam erst am Schluß, denn über dem Aldi-Markt sitzt eine Klavierschule, deren Mietvertrag noch einige Jahre läuft und die noch keine anderen Räume gefunden hat. Damit dürfte das Bauvorhaben in weite Ferne rücken...

Ansonsten gab es einen Dringlichkeitsantrag der CDU zur Aufstellung von Fahrradanlehnbügeln an der Grundschule Tiefenriede. Weitere Anträge zu verschiedenen Verkehrsthemen wurden einstimmig angenommen, außer dem CDU-Antrag zur „Optimierung des Ideen- und Beschwerdemanagements www.hannover-hinweis.de“. Zu Recht wurde kritisiert, dass dies kein lokales, sondern ein gesamtstädtisches Thema sei, der Antrag somit in den Rat gehöre und nicht in einem Bezirksrat.

Tiefpunkt der Sitzung war, dass Anfragen nur noch schriftlich beantwortet werden, also nicht in der Sitzung vorgelesen und von der Verwaltung beantwortet. Stattdessen dürfen die Bürger dann Monate später das Sitzungsprotokoll im Internet suchen. Transparenz und Bürgernähe geht anders. Der AfD-Vertreter war übrigens in der Sitzung nicht anwesend.

18.9.20

Von Leinbeat bis Leinkraut

Bei City of Music Radio Hannover laufen demnächst 2 Radiosendungen zum Thema "Von Leinbeat bis Leinkraut" und zwar Montags um 20.00 - 21.00. Die Sendungen werden Donnerstags um 18.00 und Sonntags um 21.00 wiederholt. Mit Musik von Cliff Cenneth & The Lights, Gitta and the Shouters, The Hungry Eyes, J.P.'s, Scorpions, Eloy, Blackman Lane, Boorturm, Getriebe, Madison Dyke und The Hunters.

14.9.20

Welches Jahr?

 Möchte jemand eine Befragung auf der Straße machen:
"In welchen Jahr leben wir? [ ] 5780(1) [ ] 2020(2) [ ] 1442(3)"?
Was könnte das Ergebnis dieser Umfrage sein?

 

 

 

(1) jüdischer Kalender (30.September/1.Oktober 2019-18./19.September 2020)
(2) christlicher Kalender (1.Januar-31.Dezember)
(3) islamischer Kalender (20.August 2020-9.August 2021)

11.9.20

Der Song zum Datum

...beim Mitsingen habe ich mich vertan: "...deutsche Türme wachsen nicht endlos..."... Passt auch :-)

Es ist sehr einfach, es liegt auf der Hand
Diese Menschen kommen hier in "unser Land"
Weil wir sie um das ihre betrogen
Es ihnen abgenommen und ausgesogen
Sie folgten ihrem gestohlenen Leben
Was uns reich gemacht und Überfluss gegeben
Es ist folgerichtig, es wird so sein
Goldene Türme wachsen nicht endlos
Sie stürzen ei

Wie denkst Du Dir die perfekte Welt?
Was glaubst Du, woher kommt das ganze Geld?
Ich kann mir nicht vorstellen, dass es wirklich so ist
Dass Du so dumm, unmenschlich und ohne Augen bist
Nicht zu sehen, der Rest der Welt krepiert
Weil nach wie vor die Herrenrasse regiert
Es ist folgerichtig, es wird so sein
Goldene Türme wachsen nicht endlos
Sie stürzen ein
 
Manchmal denk' ich, es wäre auch o.k.
Selbst wenn ich in dem Fall auch drauf geh'
Dass man nicht mehr anklopft, "dürfen wir?"
Sondern in Waffen reinstürzt durch die offene Tür
Mit wilden Augen sie von überall kommen
Um sich zurückzuholen, was wir ihnen genommen
Es ist folgerichtig, es wird so sein
Goldene Türme wachsen nicht endlos
Sie stürzen ein
 
PS: Checkt auch die Version von Philipp Süß, aber ignoriert Systemfehla und Ungunst. Und die Live-Version aus dem S.O.36 hat ein abgewichstes Gitarrensolo, daß nicht zum Song passt (tatsächlich hatte ich das Solo aus der Studioversion atonaler in Erinnerung...).Übrigens hat YouTube gleich im Anschluß "Unsere Lieder" angeboten, daß musikalisch ähnlich wie "Goldene Türme" beginnt, aber als der Refrain kam dachte ich "...Slime goes Tote Hosen"...

4.9.20

Ich töte also bin ich

...warum geht mir dieser Song von Phil Ochs von vor über 50 Jahren nicht aus dem Kopf? Offenbar hat sich gar nicht viel garnichts geändert...

Meet the king of cowboys, he rides a pale pony
He fights the bad boys brings them to their knees
He patrols the highways from the air
He keeps the country safe from long hair
I am the masculine American man
I kill therefore I am
 
I don't like the black man, for he doesn't know his place
Take the back of my hand or I'll spray you with my mace
I'm as brave as any man can be
I find my courage through chemistry
I am the masculine American man
I kill therefore I am
 
I don't like the students now, they don't have no respect
They don't like to work now, I think I'll wring their necks
They call me pig, although I'm underpaid
I'll show those faggots that I'm not afraid
I am the masculine American man
I kill therefore I am
 
Farewell to the gangsters we don't need them anymore
We've got the police force, they're the ones who break the law
He's got a gun and he's a hater
He shoots first, he shoots later
I am the masculine American man
I kill therefore I am

31.8.20

16.8.20

Sei ein braver Bürger...

 ...und kauf den Schokoladenwürger (Phosphor, 1980)

Ist Andy Partridge ein Antisemit oder einfach nur doof?

Der folgende Text liegt seit gut einem Jahr in verschiedenen Fassungen auf meinem Desktop und muss endlich raus, auch wenn er möglicherweise nicht mehr ganz aktuell ist... 

Bis zum 17.5.2019 war Andy Partridge (ehemals Sänger, Gitarrist und Hauptsongschreiber der englischen Band XTC) auf Twitter als @xtcfans vertreten. Neben Tweets zu seiner musikalischen Vergangenheit, seinen aktuellen Aktivitäten und Videos von Lieblingssongs gab es auch Tweets zur Politik, die mich nicht sonderlich aufregten, andere Leser*innen aber schon, von wegen „wir mögen deine Musik, wollen aber nicht mit deinen politischen Ansichten belästigt werden“. Irgendwann teilte er mit, dass er auf den Kommentarseiten britischer Zeitungen gesperrt worden sei, wobei unklar blieb, was jeweils die Gründe waren. Offenbar scheint er dort mit seiner Meinung nicht zurückhaltend gewesen zu sein.

Es gibt einen Text von Rob Shapiro, der die kurze Vorgeschichte der Kontolöschung beschreibt. Partridge reagierte mit „Zwinker“ auf einen Tweet, der sich antisemitisch lesen lies. Damit konfrontiert schlug Partridge Shapiro vor, wenn er Angst wegen seines Namens um seine Kinder habe, doch einfach vom Judentum zum Atheismus zu wechseln – ein selten dämlicher Vorschlag, hatten doch die Nazis alle Menschen mit jüdischen Vorfahren in die Gaskammern geschickt, auch wenn sie Christen oder Atheisten waren. Nachdem jemand anderes twitterte, er warte auf die Supergroup von Partridge mit Roger Waters, eskalierte der Streit. Der Vorwurf, Partridge sei ein Antisemit führte zu einem Shitstorm, dem Partridge erst mit zahlreichen Sperrungen Herr werden wollte (siehe auch hier). Dann aber löschte er das Konto, angeblich um seine Gesundheit zu bewahren. Eine inhaltliche Stellungnahme, Richtigstellung oder Entschuldigung gibt es bisher nicht von Partridge. 

Ist das alles nur ein großes Missverständnis? Man kann seine Zweifel haben. Hier einige seiner Tweets:

I REALLY admire Roger Waters and his stance on many things. What’s wrong, did he criticise your little religion? Perhaps your apartheid state wasn’t to his taste? / Ich bewundere Roger Waters und seine Haltung zu vielen Dingen WIRKLICH. Was ist los, hat er deine kleine Religion kritisiert? Vielleicht war dein Apartheidstaat nicht nach seinem Geschmack? (@xtcfans 15-05-2019 17:02)
Israel als Apartheidstaat zu bezeichnen ist falsch und typische anti-israelische Propaganda (die sich oft mit Antisemitismus überschneidet). Sitzen nicht arabische Abgeordnete in der Kneset, haben nicht israelische Staatsbürger arabischer Abstammung die gleichen Rechte wie alle anderen? Sicher kann man über das gesellschaftliche Klima und die Politik der aktuellen israelischen Regierung vortrefflich streiten, aber diese beiden rechtlichen Fakten widerlegen die Behauptung einer Apartheid nach südafrikanischer Art. Dass Partridge Roger Waters wegen irgendwas bewundert ist erst mal schwer einzuschätzen, es sei jedoch darauf hingewiesen, dass Waters wegen seiner Unterstützung für BDS bei zahlreichen Deutschen als Antisemit gilt. Dass Partridge jüdische Religion und israelischen Staat gleichsetzt ist genauso doof wie die Taliban als typische Moslems anzusehen - und zudem eine typisch antisemitische Haltung.

The holocaust is not holy writ, It isn’t a religion, it can be historically revised. Auschwitz themselves did that. Read the plague./ Der Holocaust ist keine heilige Schrift, er ist keine Religion, er kann historisch revidiert werden. Auschwitz selbst hat das getan. Lies die Pest. (@xtcfans 15-05-2019 22:03)
Ja, der Holocaust ist keine heilige Schrift oder eine Religion, er ist ein historisches Fakt, das nicht geleugnet werden kann, da die Belege zahlreich sind und alle Gegenbeweise als falsch entlarvt wurden. Der Folgesatz „er (der Holocaust) kann historisch revidiert/widerlegt werden“ ist extrem missverständlich. Meint Partidge, dass anders als religiöse Überzeugungen wissenschaftliche Theorie – und historische Forschung ist eine Wissenschaft – falsifiziert werden kann? Theoretisch wäre das auch für den Holocaust möglich, was aber bisher noch niemanden gelungen ist, weshalb der Holocaust als historisches Fakt anzusehen ist. Oder meint Partidge tatsächlich, dass es praktisch möglich ist, den Holocaust zu widerlegen? Seine Formulierung lässt auf jeden Fall diese Interpretation zu – wenn man den nächsten Absatz ignoriert. Dazwischen steht aber noch der unsägliche Satz „Auschwitz selbst hat das getan“. Was hat Auschwitz getan? Sich selbst widerlegt? Wirklich? Oder meint er, dass die historische Forschung sich mit den „Argumenten“ der Holocaust-Leugner auseinandergesetzt hat, so wie das in der Wissenschaft bei widersprüchlichen Theorien üblich sein sollte? Nun, seit dem Prozess von David Irving gegen Deborah Lipstadt dürfte das Thema der Holocaust-Leugung eigentlich erledigt sein. Den Satz „Lies die Pest“ verstehe ich nicht. Wird hier auf den gleichnamigen Roman von Albert Camus angespielt? Wo ist da der Zusammenhang mit dem Holocaust?

If you want a little fact, more Roma were killed per head of population, that any other category. Facts make me anti Semitic do they?/ Wenn Sie eine kleine Tatsache wollen, wurden mehr Roma pro Kopf der Bevölkerung getötet, als in jeder anderen Kategorie. Tatsachen machen mich antisemitisch, oder? (@xtcfans 15-05-2019 22:03)
Ob tatsächlich anteilig an ihrer Bevölkerung in Europa mehr Sinti und Roma als Juden durch den Nationalsozialismus ermordet wurden oder nicht weiß ich nicht, eine kurze Recherche im Internet fördert sehr unterschiedliche Zahlen zu Tage, aber jedenfalls bestreitet Partidge nicht, dass es jüdische Opfer durch die Verbrechen der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft gegeben hat. „Kategorie“ ist allerdings ein unsägliches Wort für unterschiedliche Bevölkerungsgruppen, das ist eigentlich die Sprache der Herrenrasse.
Allerdings, was will A.P. mit der „Information“ Sinti und Roma habe es viel schlimmer getroffen bezogen auf die Zahl ihrer Opfer in Relation zur Größe ihrer Bevölkerungsgruppe als die Juden aussagen? Dass der Holocaust gar nicht so schlimm gewesen sei? Das kann schon als antisemitisch weil den Holocaust relativierend verstanden werden. Im Übrigen, wer spricht schon über die Millionen russischer Soldaten, die in deutscher Kriegsgefangenschaft verhungert sind? Im Vergleich dazu sind die englischen Opfer der deutschen Bomben bla bla bla und in Dünkirchen seid ihr doch auch noch alle über den Kanal entkommen, oder? Einige Monate später hat sich Roger Hallam von Extinction Rebellion in Deutschland unmöglich gemacht, weil er den Holocaust nur als weiteren Scheiß der Weltgeschichte und fast normales Ereignis bezeichnet hat (dass Partidge Sympathie für Extinction Rebellion haben könnte kann ich mir gut vorstellen), was darauf schließen lässt, dass die Einmaligkeit des Holocaust, der Idee der „Vernichtung der jüdischen Rasse“, offenbar anders als in Israel und in Deutschland im Vereinigten Königreich nicht so im öffentlichen Bewußtsein verankert ist. Hallam hat sich immerhin für seine Äußerungen entschuldigt (ob er das gemacht hätte, wenn die Äußerungen nicht gerade in Deutschland gefallen wären, steht auf einem anderen Blatt).

Halten wir fest: Partidge leugnet offenbar nicht, dass Juden unter der Herrschaft der Nazis ermordet wurden. Und Partidge hat ein grundsätzliches Problem mit Religionen, wie auch sein Song „Dear God“ zeigt, für den er immer noch von christlichen Fanatikern attackiert wird. Doch die Frage des Antisemitismus ist keine Frage der falschen oder richtigen Religion. Und vom Verdacht des Antisemitismus wird auch nicht dadurch frei, indem man angibt jüdische Freunde zu haben, wie es Partidge an anderer Stelle gemacht hat. Antisemitismus ist auch Rassismus, denn auch Juden, die zum Christentum konvertiert waren, wurden nach Auschwitz verfrachtet. Kritik an der Politik der israelischen Regierung ist kein Antisemitismus, es sei denn, die kritisierten Handlungen werden anderen Staaten gegenüber akzeptiert. Dann ist die Kritik offensichtlich nur ein Deckmantel für Antisemitismus.

Ist Andy Partridge ein Antisemit? Ich weiß es nicht, aber auf jedenfalls ist er dumm – und das ist das überraschende. Als Musiker, Sänger und Songwriter sollte er sich mit menschlicher Kommunikation auskennen und den Unterschied zwischen realer Welt und Internet verstehen. What happens in the pub stays in the pub, but what happens on the internet the whole world can notice. Es ist das eine sich mit jüdischen Freunden(1) im Pub mit Wortspielen über Beatles-Songs zu beömmeln, weil das schon am Nebentisch nicht mehr wahrgenommen wird, aber das im Internet auszubreiten kann zu Missverständnissen führen. Alle Kommunikation im Internet, insbesondere bei Twitter und Co., ist bruchstückhaft, weil es dort nur die Worte gibt, es fehlen der Kontext der Stimme, des Gesichtsausdrucks, die soziale Situation, in der etwas gesagt wird, der konkrete Adressat und die Erwartung, wie der Sprecher glaubt, dass es der Adressat versteht. Der bloße Text transportiert nicht, ob etwas ernst gemeint ist oder nicht, und weil die ganze Welt es lesen kann und jeder seine eigenen Erfahrungen hat ist es unvermeidlich dass Worte falsch verstanden werden. Insofern hast sich Partridge den Vorwurf Antisemit zu sein, egal ob er es ist oder nicht, wegen seines unbedachten Verhaltens selbst zuzuschreiben. Und das ist, was mich am meisten erschüttert, dass er trotz seiner offensichtlichen Intelligenz die Konsequenzen seines Handelns nicht erkannt hat – und dass er sich beleidigt zurückgezogen hat anstatt seine Fehler einzusehen (und der Artikel von Mark Caro (siehe oben) zeigt, dass er dazu zweifellos fähig gewesen wäre).
Ich kann seine Musik nicht mehr unvoreingenommen genießen.

PS: Erinnert sich jemand noch an den Auftritt von XTC im deutschen Fernsehen zur Veröffentlichung von „Mayor of Simpleton“, wo er von der Moderatorin darauf angesprochen wurde, warum in dem Promovideo „The Road to Oranges and Lemons“ Charlie Chaplin in seiner Rolle als Der große Diktator als Symbolbild für Deutschland verwendet wurde und sich Andy mit die Plattenfirma ist Schuld – dasVideo sieht aus als ob es XTC selbst gedreht haben - herauszureden versuchte?
Andrea Wilke: “Andy, why did you take in your latest video as a symbol for Germany a picture of Charlie Chaplin as Hitler? What that what comes to your mind first when you think of Germany?”
Andy Partridge: “I think you’ve seen the wrong video.”
AW: “I think I’ve didn’t, we’ve seen it right now there. It’s not true?”
AP: “No, it’s no true at all, you must show me that video. Charlie Chaplin… Neither Charlie Chaplin nor Adolf Hitler are ever been in any video of us.” (Dave Gregory talks to AP)
AW: “I’m talking about the long one, 15 minutes long.”
AP: “Oh, the.. yes… the record company sent a postcard representing… the only postcard they could find that afternoon.”
AW: “What did you think, you… especially in England the people think we are still Nazis in Germany?”
AP: “Ah, this is a loaded question because I know what the show is about now. Ah, now you do have a hell of a past to líve down but you look like you’re doing a great job of doing that so carry on, eek eek, live it up.”
AW: “You’re making fun of me okay okay.”

(1) Ein Bekannter von mir, der intensive Kontakte in die israelische Musikszene hat erzählte mir, dass diese problemlos die härtesten Judenwitze erzählen würden. Aber die dürfen das, wir als Deutsche mit unserer Vergangenheit können das nicht, weil gerade der Kontext um die Person, die den Witz erzählt, ein bestimmte Interpretation nahe legt, und der können wir als Deutsche nicht entkommen, niemals. Wie auch Eliyah Havemann auf taz.de kürzlich schrieb: „Hier in Israel gibt es die geschmacklosesten Auschwitz-Ofen-Witze, die man sich vorstellen kann. Wenn ein Nachkomme eines Opfers einen erzählt, kann er befreiend wirken. Wenn aber ein Deutscher denselben Witz macht, dann zeige ich ihn womöglich wegen Volksverhetzung an.“

15.8.20

Is Andy Partridge an anti-Semite or just stupid?

The following text has been on my desktop in different versions for a good year and finally has to go out, even if it is possibly out of date ...

Andy Partridge (former singer, guitarist and main songwriter of the English band XTC) was on Twitter as @xtcfans until May 17th, 2019. In addition to tweets about his musical past, his current activities and videos of his favorite songs, there were also tweets about politics that didn't particularly upset me, but did other readers, because "we like your music but don't want to be bothered with your political views". At one point he announced that he had been banned from comment pages in British newspapers, although it remained unclear what the reasons were. Apparently he doesn't seem reluctant to give his opinion there.

There is a text by Rob Shapiro that describes the brief history of the Twitter account deletion. Partridge responded with a "wink" to a tweet that read anti-Semitic. Faced with this, Partridge suggested to Shapiro, if he was afraid for his children because of his name, that he simply switch from Judaism to atheism - a very stupid suggestion, given that the Nazis had sent all people with Jewish ancestors to the gas chambers, even if they were Christians or atheists. After someone else tweeted that he was waiting for the Partridge supergroup with Roger Waters, the dispute escalated. The accusation that Partridge was an anti-Semite led to a shit storm that Partridge only wanted to master with numerous bans (see also here). But finally he deleted the account, allegedly to protect his health. After the deletion until now no statement, correction or apology has been issued by Partridge.

Is it all just a big misunderstanding? You can have your doubts. Here are some of his tweets:

I REALLY admire Roger Waters and his stance on many things. What’s wrong, did he criticise your little religion? Perhaps your apartheid state wasn’t to his taste? (@xtcfans 15-05-2019 17:02)
To call Israel an apartheid state is wrong and typical anti-Israeli propaganda (which often overlaps with anti-Semitism). Aren't there Arab MPs in the Kneset, don't Israeli citizens of Arab descent have the same rights as everyone else? Sure you can argue about the social climate and the politics of the current Israeli government, but these two legal facts refute the claim of apartheid in the South African style. That Partridge admired Roger Waters for something is difficult to assess at first, but it should be pointed out that Waters is considered an anti-Semite by many Germans because of his support for BDS. That Partridge equates the Jewish religion and the Israeli state is just as stupid as seeing the Taliban as typical Muslims - and also a typical anti-Semitic attitude.

The holocaust is not holy writ, It isn’t a religion, it can be historically revised. Auschwitz themselves did that. Read the plague. (@xtcfans 15-05-2019 22:03)
Yes, the Holocaust is not a scripture or a religion, it is a historical fact that cannot be denied as the evidence is plentiful and all counter-evidence has been exposed as false. The following sentence "he (the Holocaust) can be historically revised" is extremely misleading. Does Partidge think that, unlike religious beliefs, scientific theory - and historical research is a science - can be falsified? In theory, this would also be possible for the Holocaust, but so far no one has succeeded, which is why the Holocaust is to be regarded as a historical fact. Or does Partidge actually think that it is practically possible to refute the Holocaust? In any case, the words allow this interpretation - if one ignores the next paragraph. In between, however, there is still the unbelievable sentence "Auschwitz itself did that”" What did Auschwitz do? Refuted itself? Really? Or does he mean that historical research has dealt with the "arguments" of the Holocaust deniers, just as science should do with contradicting theories? Well, since the trial of David Irving against Deborah Lipstadt, the issue of Holocaust denial should have been settled. I don't understand the phrase "read the plague". Is he referring to the novel of the same name by Albert Camus? Where is the connection with the Holocaust?

If you want a little fact, more Roma were killed per head of population, that any other category. Facts make me anti Semitic do they? (@xtcfans 15-05-2019 22:03)
Whether or not more Sinti and Roma than Jews were actually murdered by National Socialism as a proportion of their population in Europe, I don't know, a brief search on the Internet reveals very different figures, but in any case Partidge does not deny that there were Jewish victims as a result of the crimes commited by the National Socialist tyranny. "Category" is, however, an unspeakable word for different population groups, that is actually the language of the master race.
However, what does Partridge with the "information" Sinti and Roma had it hit much worse in relation to the number of their victims in relation to the size of their population group than the Jews say? That the Holocaust wasn't that bad after all? That can already be understood as anti-Semitic because the Holocaust is relativized. By the way, who talks about the millions of Russian soldiers who starved to death in German captivity? In comparison, the British victims of the German bombs are blah blah blah, and in Dunkirk you all escaped across the canal, right? A few months later, Roger Hallam of Extinction Rebellion made himself impossible in Germany because he said that the Holocaust was only another shit in world history and an almost normal event (I can well imagine that Partidge could have sympathy for Extinction Rebellion), which concludes suggests that the uniqueness of the Holocaust, the idea of the "annihilation of the Jewish race", is obviously not so anchored in the public consciousness in the United Kingdom, unlike in Israel and Germany. Hallam has at least apologized for his remarks (whether he would have done that if the remarks had not been made in Germany is another matter).

Let's be clear: Partidge apparently does not deny that Jews were murdered under the rule of the Nazis. And Partidge has a fundamental problem with religions, as his song "Dear God" shows, for which he is still attacked by Christian fanatics. But the question of anti-Semitism is not a question of wrong or right religion. Nor is o one free from the suspicion of being an anti-Semite by claiming to have Jewish friends, as Partidge did elsewhere. Anti-Semitism is also racism, because Jews who converted to Christianity were also sent to Auschwitz. Criticizing the actions of the Israeli government is not anti-Semitism unless the criticized actions are accepted when done in other states. Then the criticism is obviously just a cover for anti-Semitism.

Is Andy Partridge an Anti-Semite? I don't know, but in any case he's stupid - and that's the surprising thing. As a musician, singer and songwriter, he should be familiar with human communication and understand the difference between the real world and the internet. What happens in the pub stays in the pub, but what happens on the internet the whole world can notice. It is one thing to get along with Jewish friends (1) in the pub with puns about Beatles songs, because that is no longer noticed at the next table, but spreading it on the Internet can lead to misunderstandings. All communication on the Internet, especially on Twitter and Co., is fragmentary because there are only the words, the context of the voice, the facial expression, the social situation in which something is said, the specific addressee and the expectation are missing how the speaker believes the addressee understands. The mere text does not convey whether something is serious or not, and because the whole world can read it and everyone has their own experiences, it is inevitable that words will be misunderstood. In this respect, Partridge is accused of being an anti-Semite, regardless of whether he is or not, because of his careless behavior. And that's what shakes me the most, that despite his apparent intelligence, he failed to see the consequences of his actions - and that he, offended, withdrew instead of acknowledging his mistakes (and Mark Caro's article (see above) shows that he would undoubtedly have been able to do so).
I can no longer enjoy his music with an open mind.

PS: Does anyone remember the appearance of XTC on German television for the release of "Mayor of Simpleton", where the presenter asked why Charlie Chaplin in his role The great dictator was used as a symbolic image for Germany in the promo video "The Road to Oranges and Lemons" and Andy is to blame for the record company - the video looks like it was shot by XTC themselves - tried to talk it out?
Andrea Wilke: “Andy, why did you take in your latest video as a symbol for Germany a picture of Charlie Chaplin as Hitler? What that what comes to your mind first when you think of Germany?”
Andy Partridge: “I think you’ve seen the wrong video.”
AW: “I think I’ve didn’t, we’ve seen it right now there. It’s not true?”
AP: “No, it’s no true at all, you must show me that video. Charlie Chaplin… Neither Charlie Chaplin nor Adolf Hitler are ever been in any video of us.” (Dave Gregory talks to AP)
AW: “I’m talking about the long one, 15 minutes long.”
AP: “Oh, the.. yes… the record company sent a postcard representing… the only postcard they could find that afternoon.”
AW: “What did you think, you… especially in England the people think we are still Nazis in Germany?”
AP: “Ah, this is a loaded question because I know what the show is about now. Ah, now you do have a hell of a past to líve down but you look like you’re doing a great job of doing that so carry on, eek eek, live it up.”
AW: “You’re making fun of me okay okay.”

(1) A friend of mine who has many contacts in the Israeli music scene told me that they would tell the toughest Jewish jokes without any problems. But they are allowed to, we as Germans with our past cannot, because the context around the person telling the joke suggests a certain interpretation, and we as Germans cannot escape that, never. As Eliyah Havemann recently wrote on taz.de: "Here in Israel there are the most tasteless Auschwitz oven jokes that you can imagine. When a victim's descendant tells you, it can be liberating. But if a German makes the same joke, then I might report him for sedition."

...translated with the help of babelfish...

7.8.20

Don Winslow Films


#ConsequencesForTrump 2:20


Trump-Style Chain Migration 2:20


#TrumpsEvilPlan 2:19


#NotMyChild 2:19


The Art of the Fake Victory Lap 2:14


#AmericasGreatestMistake 1:49


#KeepYourChildHome 1:29


How Trump Spreads A Lie 1:14


Big Dictators On A Horse 0:30


Trump's Mask 0:17


Welcome to Mayor Garcetti's Los Angeles 2:17


Commissioner or Dirty Cop? 1:40

24.7.20

Bezirksrat Südstadt-Bult Juni 2010

Der interessanteste Tagesordnungspunkt war die Anhörung zur Widmung des Grabes von Arthur Menge als "bedeutende Grabstätte". Arthur Menge war von 1925 bis 1937 Oberbürgermeister von Hannover, nach ihm ist die Straße am Maschsee-Nordufer benannt. Dass Menge bis 1937 im Amt bleiben konnte obwohl er kein NSDAP-Mitglied war liegt möglicherweise an seiner Fördermitgliedschaft der SS. Diese nichtaktiven Mitglieder der SS galten nach 1945 nicht automatisch als Belastete. Auch wurde Menge 1944 zu einer Zuchthausstrafe wegen seiner Nähe zum Widerstand vom 20. Juli verurteilt. Menge war also eine durchaus zwiespältige Figur der hannoverschen Geschichte. Die Meinungen im Bezirksrat waren gespalten, einige waren der Ansicht, ein Straßenname reiche aus, andere vermuteten, die Nachkommen Menges wollten sich nur um die Grabpflegekosten drücken. Auch sei für Außenstehende nicht ersichtlich, was der Unterschied zwischen einem Ehrengrab und einer bedeutenden Grabstätte sei, insbesondere wenn es keine entsprechende Erklärung am Grab gebe, schließlich sei auch Fritz Haarmann eine „bedeutende“ Person der hannoverschen Stadtgeschichte gewesen. Am Schluß stimmte der Bezirksrat mit 13 Nein-Stimmen (bei 3 Ja-Stimmen und 3 Enthaltungen) gegen das Begehren.

Die Einwohnerfragestunde drehte sich um die Straßensanierung in der Sextrostraße, ob man den Fahrradweg an der Hildesheimer Straße in beide Fahrrichtungen freigeben könne, um Fußgängerschilder an der Maschsee-Nordseite und eine problematische Verkehrssituation an der Maschsee-Quelle. Der AfD-Vertreter enthielt sich wieder der Stimme bei den Finanzanträgen des Integrationsbeirats und des Stadtbezirksrats. Danach kam erneut das Thema Schmuckplatz (siehe Februar-Sitzung) zur Diskussion, denn die CDU hatte sich den Vorschlag eines Anwohner zu eigen gemacht, daraus einen Antrag gebastelt und dafür Prügel bekommen, weil sie den Vorschlag nicht schon im Februar eingebracht habe und warum sie der Ansicht sei, das dieser Vorschlag bürgernäher sei als dass, was die Verwaltung unter Beteiligung zahlreicher Anwohner erarbeitet habe. Nach Ansicht der CDU sei es aber wichtig, in Corona-Zeiten Kosten zu sparen und deshalb den Schmuckplatz so einfach wie möglich wiederherzurichten ohne die teuren Wünsche von Kindern und Jugendlichen.

Zum Schluß gab es noch 2 Anträge des AfD-Vertreters zur Errichtung einer öffentlichen Toilette am Maschsee-Südufer und einer Fahrrradreparaturstation am Maschsee. Beide Anträge fielen durch, die Gründe habe ich vergessen, wahrscheinlich war es wieder der Fall, dass solche Vorhaben wegen fehlender Etats nicht aus dem laufenden Haushalt finanziert werden können, sondern dafür extra Anträge zu den Haushaltsverhandlungen eingebracht werden müssen.

14.6.20

Cop

...Nähe Glocksee...

9.6.20

Nice

 
 
...Hannover, Steintor...

7.6.20

Und Der Ganze Rest - Schizophrenia

Eine Cassette, die ein ehemaliger Bandkollege sich vor vielen Jahren digitalisieren lies. Über die Band ist im Internet fast nichts zu finden, bei discogs gibt es zwei spätere Produktionen. Im Internet-Archiv finden sich Reste der ehemaligen Webseite www.undderganzerest.de mit folgenden Informationen: 1990 von Frank Christian Stoffel gegründet, Stil "Industrial Artcore". Ob die Musiker Doris Mücke (Stimme), Till Heinzelmann (Alt Saxophon) und René C. Esser (Tenor Saxophon) schon auf dieser MC mitwirkten oder erst auf spätern Veröffentlichungen weiß ich nicht. Aktuelle Aktivitäten von Stoffel und Mücke finden sich auf www.dieleereimkerndeinerhoffnung.de.

Und Der Ganze Rest - Schizophrenia
Haß / Der Klang deiner Schritte / Moralrap / Der Highlander / The Gallow // Scheißegal / A.I.D.S. / Der Erlkönig / The Sun / Shaila (live)
Aufgenommen im Nov. 92 im Funeral Party Studio (D'dorf) / Gemischt von Lukas / Produziert von Perfect Flop Production / Shaila wurde am 21.11.92 im Bürgerhaus Stollwerk aufgenommen / Gemischt von Mojo Tom / Coverdesign Fetisch
MC, 1993
(download)

5.6.20

Ex Pistols - Deny

Dave Goodman (1951-2005), ehemaliger Tontechniker der Sex Pistols und Produzent zahlreicher ihrer Demoaufnahmen (zu hören auf dem klassischen Pistols-Bootleg "Spunk"), kam irgendwann auf die Idee unter dem Namen "Ex Pistols" Titel zu veröffentlichen, die den Sound der Sex Pistols imitierten und zu einiger Konfusion führten, zumal sie teilweise auf Samplern mit Live- und Demo-Aufnahmen der echten Pistols erschienen. (Ganz schlimm ist die LP "Live At Chelmsford Top Security Prison", wo Goodman die Ansagen zu den echten Live-Aufnahmen von jemanden, der wie John Lydon klingt, neu einsprechen und verändern lies.) Die erste Veröffentlichung war die Single "Land Of Hope And Glory" von 1984, 1989 erschien dann die Single "Schools Are Prisons". 1992 "erschien" schließlich die LP "Deny", je nach Cover-Interpretation von den Ex Pistols oder den Sexless Pistols, die allerdings nie in den offiziellen Verkauf kam. Die ganze Geschichte findet ihr unter http://web.archive.org/web/20150920013543/http://www.acc.umu.se/~samhain/summerofhate/notpistols.html

(S)Ex(less) Pistols - Deny
Don't Fear That Your Life Will Come To An End, Only Fear That It Won't Begin / Schools Are Prisons / Judging Minds / Boasting / Revolution In The Classroom / Happy Families /
? (Originally Titled Land Of Hope And Glory) // We're Dancing On The Dole / The Great British Weekend / Cliches / Nicotine Addict / Daily Life / Can't See The Bars 'till We Try To Get Out / Factory
Produziert von Dave Goodman /Al Lee Gitarre / Bryson Graham Schlagzeug / Dave Goodman und Glen Matlock Bass / Dave Slave, Dave Spiers und Tony Rotten (alias Tony Barber?) Gesang
LP, 1992, Mandala Recordings MANDALA 93
(download)

3.6.20

Members of S.Y.P.H. - Rare Trax

Uwe Jahnke in der taz am 6.9.2013: Der beste Song, den Du je geschrieben / aufgenommen hast?: "Letztes Jahr mit Christian Schulte "Berlin könnt Ihr haben" ein neuer S.Y.P.H.-Song, den wir bald veröffentlichen wollen." Die am meisten überschätzte Band/Künstler?: "S.Y.P.H. mit Harry Rag". (Ich hoffe, das Thema S.Y.P.H. damit abschließen zu können.)

Members of S.Y.P.H. "Rare Trax"
Bit's "Rondo" (one part of a Studio Session from Bit´s (Ullip Drums, Uwe Jahnke Guitar, Anna Donarski Guitar and Boris Polonski- Electronics) in Sofar Studio (Owner and Engeener-Carsten Steffens)- today its the Rockcitystudio-Solingen in 2002 Mix and digital remastering by UlliP) / Jojo Wolter - Lachleute & Nettmenschen (2012) / S.Y.P.H. Member "In Tal der Könige" (last recording from S.Y.P.H. Members - Im Tal der Könige" spring 2014 - musicians: Ullip - Percussion Hybrid set, Georg Zangl - Soundtonnen, Uwe Jahnke - Guitar) / S.J.Z. "Morgen Doktor" / "Durchzug (Rohmix)" / "Passt nicht (Rohmix)" / "Alien Man (Rohmix)" (2016, Georg Zangl, Uwe Jahnke und Christian Schulte) / Ullip, Michael Karoli "Bushman"/ "Bushtaxi" (1982/2019 - Ullip - Drums / Vocals / Guitar/Bass/Keyboards - Michael Karoli - Soplo Guitar - recording, mixing, mastering - Outerspace-Studio Nice/France) / Ullip: "Way Out" (1982/2019)
(download)

Translation: Various tracks from various members of S.Y.P.H. between 2002 and 2016. Case closed (hopefully)

1.6.20

Carlos Alomar - Dream Generator

Carlos Alomar, bekannt als Gitarrist für David Bowie von Mitte der 1970er bis Mitte der 1980er Jahre, hat auch mit zahlreichen andern Künstler*innen zusammengearbeitet. Er ist der ewige Sideman so wie Robert Quine einer war. Als Solokünstler ist er nur mit dem Album Dream Generator von 1987 hervorgetreten.

Carlos Alomar "Dream Generator"
Hallucination / Siamese Dreams / Global Alpha 9 / Winkin', Blinkin', & Nod //
Insomniac / Dream Generator / R.E.M. / Feline Lullaby (Sam's Song)
Produced, written, performed by Carlos Alomar
LP, 1987, Private Music
(download)

30.5.20

Kranker Planet

Falls jemand weiß, in welchem Haus im Stadtteil List oder Vahrenwald am 8.Mai zwischen 8 und 10 Uhr der Strom unterbrochen wurde (das ergibt sich aus der Rückseite dieses Zettels), bestände vielleicht die Chance, der/dem Autor*in zu erklären, dass die Erde nicht der krankeste Planet und die schlimmste Rasse im All sein kann, weil wir keinen bewohnten Planeten und dessen Bewohner kennen, mit dem wir uns vergleichen könnten... aber vielleicht ist das auch egal, denn wie sagte schon Benjamin Franklin: "Wise men don't need advice. Fools won't take it."

28.5.20

2 Jungs

... Foto gefunden in öffentlichen Bücherschrank...

26.5.20

Katze für Mama von Anna

...Zeichnung gefunden...(vergessen wo)...

24.5.20

Bezirksrat Südstadt-Bult Mai 2020

Nachdem die März-Sitzung wegen des Corona-Shutdowns ausgefallen war gab es heute eine lange Tagesordnung, doch nach einer Stunde war alles vorbei. Eine Verwaltungsvorlage und 2 Anträge von CDU bzw. AfD wurden in die Fraktion gezogen, der Rest zumeist einstimmig abgenickt, 2 Änderungsanträge wurden angenommen. Der Vertreter der AfD war gegen die Errichtung von Ladestationen für Elektroautos anlässlich einer Straßenerneuerung und enthielt sich bei den Finanzanträgen aus dem Integrationsbeirat sowie einem Teil der Bewilligungen aus den Bezirksratsmitteln.

Der sonstige Informationsgehalt der Sitzung war gering, es gab kaum Nachfragen zu den Anträgen und die Anfragen wurden außer einer gar nicht verlesen, da die Verwaltung nur schriftlich antworten wollte oder sollte. Lag vielleicht auch daran, dass ich die meiste Zeit der einzige Zuhörer war. Die Sitzung fand übrigens im Neuen Rathaus im großen Sitzungssaal statt damit die Abstandsregeln eingehalten werden konnten.

Daneben gab es wieder mal einen Wechsel bei den Mitgliedern der SPD-Fraktion, weil ein Mitglied das Mandat niedergelegt hatte. Einem solchen Mandatsverzicht muss der Bezirksrat zustimmen, was er auch immer bisher tat, aber ich frage mich, was passiert eigentlich, wenn der Bezirksrat nicht zustimmt? Darf dann niemand nachrücken? Wie soll jemand ihr/sein Bezirksratsmandat ausüben, die/der weggezogen oder gar verstorben ist? Welchen Sinn hat diese Zustimmung zum Mandatsverlust?