28.11.19

Metal-Musik glokal betrachtet

Harte Töne und penible Forschungsarbeit: Mit der Entwicklung der Metal- Musik beschäftigt sich ein Historiker der Friedrich- Schiller- Universität Jena in einem neuen kulturgeschichtlichen Forschungsprojekt.
Damit möchte Wissenschaftler Marco Swiniartzki unter anderem aufzeigen, dass Fans des Musikgenres häufiger als bisher angenommen der Mittelschicht angehörten. Er wolle damit die «starre Betrachtungsweise» aufbrechen, dass Fans und Musiker von jeher vor allem weiß und männlich seien und aus dem Arbeitermilieu kommen. Zudem solle allgemein das Phänomen einer kulturellen Globalisierung näher erforscht werden, teilte die Uni am Dienstag weiter mit.
Für "Glocal Metal. Regionaler Vergleich und internationale Vernetzung im Metal der 1970er bis 1990er Jahre" plane Swiniartzki in den kommenden drei Jahren etwa Interviews mit Zeitzeugen und Beteiligten vor Ort. Acht lokale Zentren der Musikrichtung wolle er dafür unter die Lupe nehmen, vor allem in den USA, Großbritannien sowie in Nord- und Mitteleuropa.
Quelle: dpa Dossier Bildung -> Weiterlesen

25.11.19

Ist Musik wirklich eine "universelle Sprache"?

Menschliche Musikalität verbindet alle Kulturen: Kognitionsbiologen erforschen universelle Eigenschaften der Weltmusik
Ist Musik wirklich eine "universelle Sprache"? Zwei Artikel in der aktuellen Ausgabe von Science unterstützen die These, dass Musik auf der ganzen Welt - trotz vieler Unterschiede - große Gemeinsamkeiten aufweist. ForscherInnen unter der Leitung von Samuel Mehr von der Universität Harvard haben eine umfassende Analyse der Musik verschiedenster Kulturen durchgeführt. Die Kognitionsbiologen Tecumseh Fitch und Tudor Popescu von der Universität Wien kommen zum Schluss, dass die menschliche Musikalität alle Kulturen der Welt vereint.
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Smoke on the Water und Tetris

Der Sound von Flaschen: Studierende der TH Nürnberg entwickeln selbstspielende Flaschenmusik-Maschinen
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20.11.19

2 Wichtel

"01.99 (25A )"
...gefunden im öffentlichen Bücherschrank...

17.11.19

Sexistische Kackscheisse again

Ich hatte nicht damit gerechnet, dieses Werbebanner nochmal in der Öffentlichkeit (wenn auch halb versteckt hinter weißer Gaze) zu sehen:
Ich frage mich, ob der Auftraggeber weiß, wass der Gerüstbauer als Werbebanner aufhängt, oder ist es ihm egal? Und was sagen die Mieter*innen in dem betroffenen Haus?

8.11.19

Freude an Popmusik-Klassikern entsteht durch Kombination von Unsicherheit und Überraschung

Warum finden viele Menschen Lieder wie James Taylors "Country Roads", UB40s "Red, Red Wine" oder The Beatles' "Ob-La-Di, Ob-La-Da" so unwiderstehlich angenehm? In einer Studie, die jetzt in der Zeitschrift Current Biology veröffentlicht wurde, analysierten Forscher 80.000 Akkorde in 745 klassischen US-Billboard-Pop-Songs - darunter auch die drei - und stellten fest, dass musikalisches Vergnügen aus der richtigen Kombination von Unsicherheit und Überraschung entsteht.
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5.11.19

Oberbürgermeisterwahl 2019: Stichwahl

Ein Dank an die Wähler*innen am Tag nach der Wahl ist immer gut.
Nach der Stichwahl werden wir wissen, ob dieses Plakat ein kluger Schachzug oder ein Fehler war: kein Portrait von Onay, er blickt die Betrachter*innen des Plakats nicht an, sondern spricht zu den abgebildeten Veranstaltungsteilnehmer*innen und beschwört die Gemeinsamkeit aller Hannoveraner*innen - ein deutlicher Kontrast zu Scholz, der sich mit hochgekrempelten Ärmeln einzeln als Macher präsentiert.

Update:
Die CDU legt sich auf den letzten Metern noch mal voll ins Zeug...
Die Farbwahl dieses Plakats ist eher unglücklich, bei schlechten Lichtverhältnissen liest man nur "Jetzt Sonntag: Wählen!"