25.12.18

Bezirksrat Südstadt-Bult Dezember 2018 die Zweite

Die zweite Dezember-Sitzung war relativ kurz und fast alle Anträge fanden allgemeine Zustimmung, sogar ein Bebauungsplan wurde ohne Streit durchgewunken. Okay, die CDU-Anträge mussten einige Federn lassen, aber keiner wurde komplett abgelehnt. Tiefpunkt war eine Anfrage des AfD-Vertreters nach Kosten, die die Unterbringung von Flüchtlingen im Stadtbezirk verursachen würde.

Das Jahresende bietet auch Gelegenheit zu einer kleinen Statistik über die bisherigen Aktivitäten der Parteien im Bezirksrat- mit etwas eingeschränkter Aussagekraft, da Änderungsanträge zum Stadthaushalt fehlen, einige Anträge tauchen zweimal auf der Tagesordnung auf, weil sie beim ersten Mal in die Fraktion gezogen wurden, und die rot-grünen Anträge enthalten auch ein paar Anträge, die die SPD allein stellte:
AnfragenAnträge
SPD1258
Grüne31
CDU6268
FDP50
Linke20
Piraten1612
AfD64

22.12.18

Foto Reporter sehen die Welt

13: Die Beat-Gruppe "The Rolling Stones"
14-15: Der Beat-Sänger Lee Curtis
28: Bernd Zamulo, das Bassist der Beat-Gruppe "The Lords"
110: Der Beatle John Lennon
189: Die amerikanische "Heulboje" Elvis Presley

Quelle: Hanns Hubmann (Hrsg.): Foto Reporter sehen die Welt - Dokumente aus 20 Jahren Zeitgeschichte. München: Verlag Th. Martens & Co., 1968

11.12.18

Bezirksrat Südstadt-Bult Dezember 2018 die Erste

Die zweite Sondersitzung des Bezirksrats Südtstadt-Bult war eine Art Fortsetzung der ersten Sondersitzung von Ende Mai. Wieder berichtete der Finanz- und Ordnungsdezernent Dr. von der Ohe über das Konzept "Sicherheit und Ordnung im öffentlichen Raum" der Stadtverwaltung, diesmal über den Stand der Umsetzung. Nicht weiter aufregend, auch die Fragen der Bezirksratsmitglieder im üblichen Rahmen, die Vertreter der AfD und Piraten mit ihren Fragen nicht weiter auffällig. Eine anwesende Bürgerin hatte die Mitarbeiter*innen der Stadtverwaltung bei ihrer Tätigkeit begleitet und fand lobende Worte. Laut Dezernent wird auch nicht jede Bewerbung angenommen, die Mitarbeiter*innen müssten schon in der Lage sein, mit widerspenstigem Verwalten von angesprochenen Bürgern cool umzugehen (meine Interpretation).Was ich aber gelernt habe: das Thema Schrottfahrräder im öffentlichen Raum und deren Entsorgung ist diffizil: solange ein Fahrrad wieder gebrauchsfähig gemacht werden kann ist es kein Schrott und die Entsorgung wäre daher Diebstahl. Schrott ist nur, was nicht wieder gebrauchsfähig gemacht werden kann. Also ein platter Reifen oder ein fehlender Sattel reichen nicht. Möglicherweise ist auch ein verbogenes Vorderrad kein Argument für Schrott. Wenn da aber ein Fahrradrahmen ohne Lenker, Sattel und Räder an der Laterne angekettet ist – nun, auch da könnten Juristen unterschiedlicher Meinung sein. Ist sicher unwirtschaftlich, daraus wieder ein fahrtüchtiges Gefährt zu machen, aber möglich könnte es schon sein...

8.12.18

Brass Riot



entdeckt bei der Abschlussveranstaltung der NoNPOG-Demo

6.12.18

Ralf und Florian

An einem langen Tisch in einer Art Büroraum sitzen 12 oder mehr Männer schweigend mit leicht gesenkten Köpfen und blicken leicht nach unten, dazwischen auf verschiedenen Seiten des Tisches Ralf und Florian. Eine eher ehrfürchtige Atmosphäre.
Die Runde hat sich aufgelöst und steht in Gruppen zu Gesprächen zusammen. Florian fragt mich, ob ich ein Bier haben möchte. Er bückt sich und öffnet eine Art Tresor. „Das ist unsere Funkzentrale.“ Ich bekommen eine Plastikflasche mit Apfelschorle.
Wir sitzen wieder alle an einem langen Tisch. Ich sage: „Bringt doch einfach eine Platte heraus so wie Radiohead oder Coldplay, ohne Ankündigung. Einfach zack ins Regal stellen. Aber das geht wahrscheinlich nicht.“ Ralf, den Kopf leicht gesenkt, lächelt. Jemand sagt: „Du kannst doch nicht einfach Ralf kritisieren.“ „Das ist keine Kritik. Wahrscheinlich hat er 20 Stunden Aufnahmen und kann sich nicht entscheiden, was gut ist. Das kann Monate dauern.“ Ralf lächelt.