4.12.06

The Beatles


For obvious reasons I decided to do a Beatles week. This and the next 4 postings all offer cover versions of Beatles tunes. First we have a brass music medley simply entitled "The Beatles". It's performed by the music corps of the voluntary firemen from Wettbergen/Hannover. Enjoy!

"The Beatles" von der LP "Wettberger Blasmusik"
Musikkorps der Freiwilligen Feuerwehr Hannover/Ortswehr Wettbergen, Leitung: Obermusikmeister Siegfried Goethel
LP, ohne Label [0666 983], 1980
(download)

Übersetzung: Aus offensichtlichen Gründen gibt es diese Woche Coverversionen von Beatles-Liedern. Den Anfang macht ein Blasmusik-Medley Musikkorps der Freiwilligen Feuerwehr Hannover/Ortswehr Wettbergen.

3.12.06

Mittagspause Live und Remix


Ein weiterer Fall von gerippt und schon vergessen, warum man das gemacht hat. Warum mache ich einen Musik-Blog? Ist es der Versuch des Distinktionsgewinns, "seht her was ich für einen tolle Plattensammlung habe"? Ist es verzweifelte Kontaktsuche, "bitte schreibt Kommentare zu meinen Postings"? Ist es falsch verstandenes Internet, "seht her, ich teile mein Plattensammlung mit dem Rest der Welt"? Kann ich mit Mittagspause überhaupt noch punkten? Interessiert sich noch jemand für diesen Mythos? Wird das nicht einfach nur aus reiner Sammelwut runtergeladen und nie angehört? Neulich habe ich mein doppeltes Exemplar der Mittagspause-Doppelsingle an einen Bekannten verkauft. In der nächsten Woche kam er an und meinte, dass sie ja solche Musik selbst damals im Übungsraum gemacht hätten, als sie mit Musik anfingen. Stimmt! Der Unterschied war einfach: andere haben jahrelang geprobt und auf einen heiligen Plattenvertrag gewartet, aber Bielmeier und Co. haben einfach die Platte selbst gemacht. Ich vermute es war das gleiche Gefühl wie mit der ersten Bärchen und die Milchbubis-Single. Klar waren wir alle Stümper und sicher waren die anderen gitarrespielenden Mitschüler (Hallo Frank P.) von unsrer Schule viel besser, konnten Clapton und Allman Brothers ("Jessica"?) richtig gut nachspielen. Wir können zwar nichts, aber haben schon eine Platte veröffentlicht und ihr nicht, ätsch!


Zurück zu Mittagspause: ich weiß nicht, ob es allgemein bekannt ist, dass Peter Hein zusammen mit dem Pyrolator bereits 1983 die Aufnahmen der Mittagspause-Doppelsingle neu abmischte und bei Pure Freude herausbrachte. Die Veränderung sind zumeist subtil, aber deutlich bei "Intelnet", dass jetzt viel mehr wie eine Live-Aufnahme klingt. (Auch die erste S.Y.P.H.-LP wurde ja auf CD in einem neuen Mix veröffentlicht, auch hier sind die Änderungen auf der ersten Hälfte eher subtil, obwohl es deutlich fetter klingt, aber der Mix der drei langen Improvisationen ist total anders, weil der ganz Hall fehlt.) Ich weiß nicht, welcher Mix dieser Aufnahmen auf der Mittagspause-CD von Captain Trip Records zu hören ist, deshalb poste ich ihn mal hier auf die Gefahr hin mir Ärger einzuhandeln. Wer den Vergleich zu den Originalmixen machen möchte sollte mal bei Good Bad Music For Bad, Bad Times! vorbeischauen.

Mittagspause (Remix 1983)
(Pure Freude PF 18 CK 9/12"/1983)
Testbild / 3x Nordpol / Intelnet / X - 9200 / Militürk / InnenStadtFront / Deutschland / Derendorf / Überblick / In der Tat / Ernstfall
Franz Bielmeier Gitarre / Peter Hein Gesang / Markus Oehlen Schlagzeug / Thomas Schwebel Gitarre
Produziert von Mittagspause & Bernd Schmidt, 17.4.-23.4.79 / Neu abgemischt von Pyrolator & Peter Hein, Januar 1983 / Cover: Markus Oehlen
(download)


Nicht auf der Mittagspause-CD von Captain Trip Records sind die Aufnahmen von der "Punk macht dicken Arsch"-LP zu finden (dafür von einem späteren Auftritt, vermutlich eine Art Reunion anlässlich eines künstlerischen Ereignisses). Aufgenommen wurde die LP 1979 in der Börse in Wuppertal und zeigt einen starken Einfluss des englischen Two-Tone-Movements, wie er ja auch auf der ersten Single der Fehlfarben zu hören ist, aber noch stärker ist der Einfluß des rheinischen Karnevals auf den Bühnenauftritt. Hinweis: das Stück "Modernes Entertainment" ist kein verlorener Mittagspause-Klassiker, sondern nur Peter Heins Gelaber zwischen Auftrittsende und Zugabenteil.

Mittagspause "Punk macht dicken Arsch - Live in Wuppertal - 1979/Börse"
(Rondo Records Flot 2/LP/1981)
1979-Deutschland / Überblick / Militürk 1 / Zurück zum Beton / Zensur + Zensur / Testbild / Ernstfall / Industrie-Mädchen / Herrenreiter / Marmorstein und Eisen bricht / Innenstadtfront / In der Tat / Der lange Weg nach Derendorf / Modernes Entertainment / When the kids are united / X-9200 / Militürk 2
Franz Bielmeier - Baß, Gitarre / Peter Hein - Gesang / Thomas Schwebel - Gitarre / Marcus Oehlen - Schlagzeug
Remixed von Xao Seffcheque im Mutterfunk-Studio/Düsseldorf-1981 / Produktion: O.R.A.V./Olet Labor
(download)

Summary: I'm lazy today so I just want to tell you that Mittagspause is supposed to be a legendary German punk band, but if you listen closely to these two records you might notice that they didn't sound like a classic punk band (and I don't mean generic when using the word classic) at all but more like an underground version of De Bläck Fööss - which might be an insult to Mittagspause but hey punk is supposed to be an insult to the rest of mankind - and punks are part of mankind, aren't they? And like there is no use for a band repeat on stage what they created in the studio there really is no need to repeat in English language what I wrote in German. A pure translation bores me literally to death. And most Germans speak English too, they even write their blogs in English which really confuses me and sometimes makes me angry because the message I receive is "I really don't care about German readers of my blog" and don't tell me that English is the universal language of music. Music is the universal language of music! And writing about music is like dancing about architecture, so you can only write about your feelings when listening to music (and maybe some biographical facts, but true art really doesn't need biographical facts to be understood - ja, ich habe gestern im neuen Rolling Stone den Artikel über Thomas Kapielski gelesen - and what does the fact that German punk was born in the times of the so called "Deutscher Herbst" help the reader understand this music, even living in Great Britain in the Seventies with all those IRA-threads I think was a different situation you probably can't compare and even people from Germany who are some 10 years younger can't understand (on an emotional level) what the war between RAF and the government meant to the rest of the society (like I will really never understand what live really was in the 3. Reich) - if you have a different opinion about this go make a test yourself and tell me what the word "Mescalero" brings to your memory - without using Google of course) and how can you sincerely write about music in a language you didn't learn as a child and therefore never fully understand what kind of images certain words create (like does "highway" mean the same for German readers as for American readers? Do American readers always think of Bruce Springsteen when hearing the word "highway"? And otherwise do German readers always think of Kraftwerk when reading the word "Autobahn"? That's something I learned from "39 poems" by Mao Tsetung - and that is the reason for all these brackets: explain explain explain so the danger of misunderstanding will be minimised) and if you have difficulties understanding my thoughts maybe visiting http://www.becoming-german.de/ can help you understand … otherwise get yourself a second language. And while writing this nonsense I had another stupid idea: probably Mittagspause referring to Rhineland Karneval was their reaction to the German Harvest and so they are a quintessential German punk band of the first generation - like Male, Abwärts, Hans-A-Plast, Freiwillige Selbstkontrolle, Einstürzende Neubauten, Der Plan, Materialschlacht, D.A.F. ... and not The Pack, PVC, Tempo, Straßenjungs, Big Balls And The Great White Idiot ...

2.12.06

BC Jugendchor und Band St. Franziskus


Zum ersten Advent etwas religiöse Musik: die Band der katholischen St. Franzikus-Gemeinde aus Hannover-Vahrenheide spielt schülerrockmäßige Beiträge zu einer Art Laientheater über den Heiligen Franzikus, komponiert vom Sohn des Chorleiters der Gemeinde. Die salbungsvollen Zwischentexte und die gesamte zweite LP-Seite mit Chorgesang erspare ich Euch. Laut meinem Bekannten Karo, der die Beatzeit in Hannover erlebt haben will (ich neige dazu, ihm zu glauben), soll die Band der St.Franziskus-Gemeinde bei Teenagerparties eine heiße Tanzschaffe abgeliefert haben, aber ich nehme an, das war 10 bis 20 Jahre vor diesem Progrockgedudel und daher mit anderen Musikern.


BC Jugendchor und Band St. Franziskus: Ausschnitte aus "Der Hl. Franziskus - eine musikalische Lebensbeschreibung"/ Text, Musik und Tasten: Peter Littmann / Gitarren: Werner Sieg/Günter Stolz / Bass: Michael Sander / Schlagzeug: Götz Müllmann
LP "Auf, lobet Gott... - Der Hl. Franziskus in Musik und Meditation", ohne Jahr, Privatpressung A-5741
(download)

Summary: Some very tame rock(?) music for a kind of religious musical about the life of St.Franziskus...

30.11.06

Die Hannoveraner kommen!


Wenn jemand von Hannoveraner redet meint er entweder Pferde oder die Einwohner dieser angeblich langweiligsten Stadt Deutschlands. Hier allerdings sind Autoreifen gemeint. Zur Markteinführung des neuen Conti TT-Gürtelreifen präsentierte Continental einen alten Reitermarsch, aufgeführt von musizierenden Grenzschützern (Alter Bundeswehr-Witz: Was macht das Heeresmusikkorps, wenn der Russe kommt? Weiterspielen. Ha ha ha!) und alternativ verswingt von Max Greger, der zweiten deutschen Alternative zu James Last. Über den möglichen Sinnzusammenhang zwischen Pferden und Autoreifen möchte ich jetzt nicht philosophieren....

"Die Hannoveraner kommen!"
Musikkorps des Bundesgrenzschutzkommandos Nord Hannover, Ltg. Oberstabsmeister i. BGS Max-Albrecht Riechers "Hannoverscher Reitermarsch" (nach Motiven des Garde-Jäger-Marsches von 1805, Arr. Hans Döpke) / Max Greger und sein Orchester "Die Hannoveraner kommen" Marschfox (nach Motiven des Garde-Jäger-Marsches von 1805, Arr. Delle Haensch)
Single, ohne Jahr, Continental 0015 029
(download)

Summary: A promotional gift for tyres by Continental with a swing version of an old military march by Max Greger, who was famous in Germany similar to James Last because he and his Big Band were in nearly thousand tv shows viewed by the ZDF. Yeah, military music can groove too without goose-step (What kind of dictionary is this? "Goose-step" more sounds like Gänsemarsch, not Stechschritt) ...

28.11.06

Mein Hannover

Rudi Herrmann "Mein Hannover" (Hans Laube) / "Herrenhäuser-Gärten" (Hans Laube)
Arr. by Gerd Schmidt, Prod. by Hans Laube, Studio Orchester und Chor
Single, ohne Jahr, Vertrieb: H. Laube, Hannover-Bad Eilsen, 0105 547


Letzte Woche hatte ich einen Kommentar im Blog, bei dem ich mich zuerst angepisst fühlte: "Gegen das Leiden an der "Heimat" kann man was tun!". Denn Erich verschweigt, was denn das Mittel gegen das Leiden an der Heimat sein könnte. Mehr Dekonstruktivismus? Mehr Kommunismus?
Und überhaupt, was ist das für ein Stil jemanden öffentlich ein Leiden, hier offenbar als seelische Krankheit zu verstehen, zuzuschreiben, noch dazu ohne Therapie-Vorschlag? So jedenfalls ich habe ich diesen Kommentar verstanden.

In der ersten Version dieses Textes folgte an dieser Stelle eine längere Art Rechtfertigung, aber wofür habe ich mich eigentlich zu rechtfertigen und gegenüber wem? Bin ich irgendjemand Rechenschaft darüber schuldig was ich blogge? Natürlich kann ein Text manchmal über den/die AutorIn mehr aussagen als dieser/diesem angenehm ist. Aber anderen Salz in Wunden zu streuen ... ist vielleicht ein neuer deutscher Volkssport, kommt vielleicht auch vom zuviel Bild-Zeitungs-lesen, leider dürfen wir uns nicht mehr Herrenmenschen nennen, aber wir können dem Rest der Welt ja auch auf anderem Weg zeigen, dass wir noch immer überlegen sind, äh über den Dingen stehen und ans nichts Schuld haben, äh nicht wirklich verantwortlich sind, äh sind wir nicht alle irgendwie mitschuldig und Täter, das haben doch andere auch schon so gemacht, das ist doch gar nicht so schlimm, äh ich muss jetzt mal weg, hab noch einen Termin, den ich unbedingt wahrnehmen will. Ob das jetzt hermetisch ist? Na und?

Die Stadtsparkasse Hannover präsentiert Die Hannover Platte zum Weltspartag der Sparkassen am 30.Oktober 1974
Rudi Herrmann "Die alte Kröpcke-Uhr" (Hans Laube) Arr. by Gerd Schmidt, Prod. by Leuenhagen & Paris, Studio Orchester und Chor / Walter Böhm "Hannover lacht" (Text: Walter Böhm), Prod. By Leuenhagen & Paris
Single, 1974, L&P-Ton 0 105 519


Über Rudi Hermann selbst kann ich nicht viel sagen, keine Ahnung wie viele Platten er aufgenommen hat, aber ich nehme mal an, dass er in der 60er und 70er Jahren oft mit seinen sentimentalen Blasmusik-Schlagern in Hannover aufgetreten ist. Ob mir die Musik gefällt? Who cares, take it or leave it. Musik ist mehr als Tokio Hotel, James Last und Arnold Schönberg. Und man sollte immer wissen wie der Klassenfeind denkt, bzw. welche Musik er hört. Die Berliner Stadtguerilla der 60er Jahre stand z.B. auf Udo Jürgens, wie Bommi Baumann in Sounds im Juli 1981 berichtet.
Das Lied "So ein schöner Tag" fehlt, weil meine Single eine große Delle hat. Von dem was die Plattennadel trotzdem übermitteln konnte kann ich aber sagen, dass es die Erkenntnisse über das musikalische Schaffen von Herrn Herrmann nicht wirklich erweitert. Und demnächst poste ich mal echten Nazi-Rock, damit ein paar mehr Kommentare kommen…

Rudi Herrmann (download)

Summary: Rudi Herrmann is/was a local vocalist who recorded some singles with sentimental brass music and lyrics that refer to well known locations in Hannover, like the Kröpcke-Uhr which is an ugly public clock in the new town center in Hannover. The old town center was destroyed in second world war, but I cannot deceide if it was any better. There is a German illness called "Denkmalschutz" which tries to preserve old monuments even if they are of no use anymore. It's a symbol of thinking of the past and not the future, or thinking only of the dangers the future might bring and not the possibilities. There is also an American illness which only makes people think of the possibilities the future can bring and not caring about the dangers this might include and if the possibilities are of any use for somebody else except their own bank account. I really like Malcom McLaren's slogan "You got to destroy to create", but you should know what you will create before destroying anything. The "Herrenhäuser Gärten" are well known gardens from the Baroque era and this schmaltzy song is about young couples meeting there ...

25.11.06

Sparkasse Hannover


Kriminelle sind meistens bekannter als Künstler. Einige mögen schon von dem hannoverschen Künstler Kurt Schwitters und seiner Merzkunst gehört haben, ein Maler, Plastiker, Lyriker, Grafiker und Collagist, der in der breiten Öffentlichkeit nie die Anerkennung erlangt hat, die ihm kunsthistorisch zusteht und dessen "Ursonate" und das bekannte Gedicht "Anna Blume" eigentlich immer nur als Witz verkannt werden. Mehr Leute werden aber von Fritz Haarmann gehört haben, dem schwulen hannoverschen Massenmörder und Polizeispitzel, über den es dann, nachdem er zum Tode verurteilt worden war, auch einige Spottverse gab. Was mich an meine ehemalige Latein-Lehrerin Ilse Gloss erinnert, die wegen Alkoholproblemen vom Schuldienst beurlaubt wurde (mein Französisch-Lehrer aber nicht) und dann ein oder zwei Jahre später in Kiel von einem Hotelangestellten vergewaltigt und ermordet wurde. Da gab es dann an der Schule so schöne Verse wie
Warte warte nur ein Weilchen, dann Haarmann auch zu Gloss
und mit seinem Hackbeilchen schlachtet es das alte Ross.

Oder auch:
Ilse Bilse, niemand will'se, kam der Koch, nahm sie doch.
Kinder können schon grausam sein. Dagegen ist das Lied "In Hannover an der Leine" von der Georgia Street Jazzband doch eher nett. Interessanterweise erschien die gleiche Aufnahme auf ihrer eigenen LP unter dem Titel "Haarmann", aber der war der Stadtsparkasse Hannover für diese Werbeplatte zum Weltspartag 1974 wohl nicht familienfreundlich genug.


Die Stadtsparkasse Hannover präsentiert Die Hannover Platte zum Weltspartag der Sparkassen am 30.Oktober 1974
Georgia Street Jazzband "In Hannover an der Leine" (Kollo) Prod. by Leuenhagen & Paris / Jens Brenke "Wenn ich einmal reich wär" (Jerry Bock/Sheldon Harnick) / "Heimkehr nach Hannover" (Hermann Löns) Orgel: Aad Kersbergen, Prod. by Leuenhagen & Paris
Single, 1974, L&P-Ton 0 105 520


Auf der Rückseite dieser Single befindet sich ein Auszug aus der LP "Jenseits Live" von Jens Brenke, wobei nur der zweite Titel einen Hannover-Bezug hat, ist es doch ein Gedicht den niedersächsischen Nationaldichters Hermann Löns, der sich hier an Hannover als Stadt der Baustellen erinnert. Hat eine gewisse Zeitlosigkeit, das Thema. Neulich sah ich 2 weitere LPs von Jens Brenke, die bei größeren Plattenfirmen erschienen waren und die etwas von jüdischem Humor sagten, etwas, was es in den heutigen Zeiten der politischen Korrektheit ja nicht mehr geben darf.


Blasorchester der Stadt Langenhagen, Leitung: Musikmeister Ernst Müller "Schützenausmarsch" Marsch (Kurt-Willy Hein) / Rhythmusgruppe des Flughafen-Tanzorchesters, Männerchor, Georg Schneider, Gesang, Blasorchester der Stadt Langenhagen, Leitung: Musikmeister Ernst Müller "Sparschweinchen-Walzer" (Kurt-Willy Hein)
überreicht durch die Stadtsparkasse Hannover
Single, ohne Jahr, Ihre Sparkasse präsentiert 1001


Als Zugabe noch den "Schützenausmarsch", interpretiert natürlich wieder von Ernst Müller und dem Blasorchester der Stadt Langenhagen. Das 477 Jahre alte Schützenfest ist ja eines der wenigen Alleinstellungsmerkmale Hannovers und sogar der NDR lässt sich dazu herab den jährlichen Schützenausmarsch live im Fernsehen zu übertragen, aber der überträgt ja auch den Karneval in Braunschweig und das ist natürlich absolut unterirdisch, nicht nur weil jeder anständige Hannoveraner ein Problem mit Braunschweig hat, sondern weil Karneval eine katholische Institution ist und nichts mit dem hiesigen Protestantismus zu tun hat. Karneval in Braunschweig und Hannover ist ein Synonym für geistig-moralischen Niedergang.

Georgia Street Jazzband "In Hannover an der Leine" / Jens Brenke "Heimkehr nach Hannover" / Blasorchester der Stadt Langenhagen "Schützenausmarsch" (download)

Summary: Yes, Hannover has its own serial killer, Fritz Haarmann. The Georgia Street Jazzband has a song about him. Then there is some local humour with a poem by Hermann Löns, who was famous for his writings about the Lüneburger Heide. Finally welcome back to Ernst Müller and his "Schützenausmarsch", a tribute to the large gunman festival (I will be cruzified for this translation but I'm too lazy to come up with a proper one). All three tracks are from singles given away free by the local savings banks as promotion for world savings day.

23.11.06

Der lustige Hannoveraner

Hier haben wir 2 verschiedene Aufnahmen des Marschmusik-Schlagers "Der lustige Hannoveraner", einmal in einer Aufnahme des Gebläses der unvermeidlichen Ernst Müllers aus Langenhagen, diesmal unter dem Namen Niedersächsisches Blasorchester (vermutlich eine Zusammenlegung aus den schrumpfenden Einzelensembles) zusammen mit dem Niedersachsenchor (vermutlich ein ähnliches Produkt abnehmender Sangesfreudigkeit). Das gleiche Stück gibt es dann in einer Version des – bitte festhalten – Blockflötenorchesters der Epiphaniasgemeinde Hannover. Hier wird Professionalität durch menschliche Wärme ersetzt und klar gebe ich dieser Version persönlich den Vorzug, aber hört es Euch selbst an. Von den Blockflötenorchester gibt es übrigens (mindestens) 4 LPs!


Niedersachsenchor Hannover und Niedersächsisches Blasorchester "Von der Weser bis zur Elbe"
"Das Lied der Niedersachsen" (Hermann Grothe, 2. Strophe: nach Max von Schenkendorf/Arr.: Gerd Wellnitz) / "Der lustige Hannoveraner" (traditionell/Arr.: Schmidt-Köthen) / "Auf der Lüneburger Heide" (Hermann Löns/Mel.: Ludwig Rahlfs/Arr.: Hermann Lamprecht) // "Singende, klingende Heimat" - Volksliederpotpourri - (Bearb.: A. Bastian/Arthur Hansen) Inhalt: Kein schöner Land/Im Frühtau zu Berge/Wohlan die Zeit ist kommen/Es, es, es und es/Jetzt kommen die lustigen Tage/Kein Feuer, keine Kohle/Mein Mädel hat einen Rosenmund/Schwarzbraun ist die Haselnuß/Und in dem Schneegebirge/Horch was kommt von draußen rein/Hab mei Wage vollgelade/Im Krug zum grünen Kranze/Ein Heller und ein Batzen
Niedersachsenchor Hannover, Chordirektor Wilfried Garbers, Niedersächsisches Blasorchester, Musikdirektor Ernst Müller, eine Produktion des Tonstudio U. Hoffmann, Siegen, Toningenieure: U. Hoffmann u. A.. Metschies
Maxi-Single, ohne Jahr, Privatpressung MS 08998



Das Blockflötenorchester der Epiphaniasgemeinde Hannover, Leitung: Monika Preuss-Richter "Für unsere Freunde"
"Das große Halleluja" / "Trumpet Tune" / "Choral von Bach" / "Ave, Verum Corpus" / "Laudato Si, O Mio Signor " / "La Paix, Feuerwerksmusik" / "Eine kleine Nachtmusik I" // "Yorckscher Marsch" / "Volksweise aus Puerto Rico" / "Yellow Submarine" / "Yesterday" / "Volksweise aus Haiti" / "Loch Lomond" / "Alexander's Ragtime Band" / "Alter Fox" / "Wir lustigen Hannoveraner"
LP 1988, Privatpressung 66.24534-01


Niedersachsenchor Hannover und Niedersächsisches Blasorchester "Der lustige Hannoveraner" / Das Blockflötenorchester der Epiphaniasgemeinde Hannover "Wir lustigen Hannoveraner" (download)

Summary: Here are 2 very different version of the old brass music tune “The gay Hannoveraner” – I mean “gay” in the traditional way, not the homosexual. Also I don’t want to translate the title as "The funny Hannoveraner" because that would sound like you can laugh about the citizens of Hannover like you can laugh about a clown. This is not the intention of the title of this tune. The first version is a usual performed by choir and brass band, but the second version is from a children orchestra from a local church playing recorders. It’s charming.