16.12.07

Landtagswahl 2008: Bündnis 90/Die Grünen


Die Grünen wollen einem offenbar die Hoffnung auf weiße Weihnacht vermiesen.








Schau an, da kennt jemand die Webseite www.catsthatlooklikehitler.com - wo dann dieses Plakat auch gleich durch den Kakao gezogen wird: „It’s a shame they had to use a Photoshopped Kitler“.


Dieses Plakat wurde offenbar in Hannover nicht verklebt. Haben die Hannoverschen Grünen ihren Frieden mit Atomkraft gemacht?


Endspurt mit einem bundespolitischen Thema – ist nach Ansicht der Grünen in Niedersachsen selbst alles in Ordnung?


Zum Schluß schwenken die Grünen dann doch noch von Humor auf Angstmacherei um.

15.12.07

Michael Gregory Jackson


Vor ein paar Wochen fand ich eine LP von Michael Gregory Jackson, die ich in Erinnerung an diese beiden Songs auf Verdacht mitnahm. Leider war die LP eine Enttäuschung, Improvisationen mit Saxophon und Percussion, keine sensiblen Gitarrensounds wie auf diesem Fernsehmitschnitt von 1981. Die Songs waren übrigens Teil der gleichen Fernsehsendung, in der James Blood Ulmer sein Gitarrenfeuerwerk abbrannte, und ich finde der Kontrast verstärkt die Wirkung von Michael Gregory Jacksons Solosongs noch. Fast bin ich versucht zu sagen, dass er den Sound von Jeff Buckley 20 Jahre vorweggenommen hat. Auch so würde ich gerne Gitarre spielen können.

live at Jazz Fest Berlin 1981
Regrets / Steel Your Heart
Michael Gregory Jackson (g,voc)
Metropol Berlin, 7.11.1981
(download)

Translation: These 2 Songs by Michael Gregory Jackson come from the same source as the previous posting from James Blood Ulmer and I'm dared to say that Jackson invented the sound that Jeff Buckley made famous 20 years later.

12.12.07

James Blood Ulmer


Keine Ahnung wann ich das erste Mal von Ulmer gehört habe, aber ich glaube zu diesem Zeitpunkt war bereits seine LP "Are you glad to be in America" bei Rough Trade erschienen und in SoundS auch gut besprochen worden, sonst hätte mich ich wohl kaum hingesetzt um den Ton dieser Rockpalast(!)-Sendung aus dem 3.Fernsehprogramm des NDR mit dem Cassettenrecorder mitzuschneiden (leider einige dropouts). Enttäuscht war ich jedenfalls nicht, das ist echt heißer Scheiß was Ulmer hier auf der Gitarre zauberte und die Anfangskaskaden von "Where do all the girls come from" erzeugen bei mir immer noch ein Glücksgefühl sowie den Wunsch genau so Gitarre spielen zu können!

live at Jazz Fest Berlin 1981
Where Do All The Girls Come From / Bebop / Freelancing / Song Nr. 1 / Song Nr. 2
James "Blood" Ulmer (g, voc) / Amin Ali (b) / Cornell Rochester (dr)
Metropol Berlin, 7.11.1981
(download)

Translation: The mighty James Blood Ulmer captured live at the Jazz Fest Berlin in 1981 at the height of his harmelodic jazz, these 5 Songs are ripped from a 26 year old cassette recording of a German television broadcast.

9.12.07

Talking Heads


Das überraschende ist eigentlich, dass der Mainzer Schlafmützen-Sender ZDF mal eine gute Gruppe und dann noch live für seine Sendung "Rock/Pop" aufnahm. Eigentlich hätte man die Talking Heads eher beim Rockpalast beim WDR/ARD erwartet, aber dort hätte man sie auch nicht zusammen mit Roxy Music, den Dire Straits und Mike Ödfeld in eine Halle gesteckt. Aufgezeichnet am 20.12.1980 und moderiert vom längst verschollenen Christian Simon wurden diese 8 Songs das erste Mal am 3.1.1981 ausgestrahlt. Dies hier ist der Ton der einzigen(?) Wiederholung vom 22.9.1992 vom Sender 3Sat, kopiert von einer 15 Jahre alten Videocassette. Der Ton ist mono, es gibt einige technische Störungen, aber dafür echt fiese Gitarren-Soli von Adrian Belew (entdeckt von David Bowie, heute Partner von Robert Fripp). Die zweimalige Ansage von David Byrne „If you dance you might understand the words better“ sagt eigentlich alles über das dumpfe Publikum.

live at Rock Pop In Concert 1980
Psycho Killer / Cities / I Zimbra / Once In A Lifetime / Animals / Crosseyed And Painless / Life During Wartime / The Great Curve
Westfalenhalle Dortmund, 20.12.1980
(download)


Translation: Here are some noises ripped from a 15 year old video cassette, the Talking Heads recorded life in December 1980 in Germany and broadcasted by the German tv station ZDF. I think some of these tracks are now available as video-tracks on the new remastered Talking Heads-CDs and also there once was a bootleg-lp with recordings from this show...

5.12.07

Mexikanischer Musiker gefoltert und ermordet

Der Sänger Sergio Gomez wurde brutal ermordet.

Von WZ Online / APA (http://www.wienerzeitung.at/DesktopDefault.aspx?TabID=3941&Alias=wzo&cob=315536)
Dienstag, 04. Dezember 2007
Mit kaltblütiger Grausamkeit ist am Wochenende der Sänger der in Mexiko bekannten Musikgruppe K-Paz de la Sierra ermordet worden. Unbekannte hatten Sergio Gomez (49) in der Nacht zum Sonntag nach einem Konzert in der Stadt Morelia entführt, gefoltert und dann erdrosselt. Sein Leichnam wurde am Montagnachmittag in der Nähe der Hauptstadt des Staates Michoacan gefunden.

Nach Angaben eines Sprechers der Gruppe von Gomez war der Sänger schon im Vorjahr davor gewarnt worden, in Michoacan aufzutreten. Damals hatte er sein Konzert abgesagt. Auch dieses Mal hatte Gomez Todesdrohungen erhalten. Er habe aber entschieden, seinen Vertrag zu erfüllen, sagte der Sprecher. Woher die Drohungen kamen, sei nicht bekannt. Die Gruppe hat vor allem romantische Lieder in ihrem Repertoire.

In Mexiko sind in den vergangenen Jahren zunehmend auch Musiker Opfer von Gewalt. Oft werden die Verbrechen mit den Rauschgiftkartellen in Verbindung gebracht, wenn Liedtexte das Rauschgiftgeschäft thematisieren. Am Samstag war bereits die Sängerin Zayda Pena im Krankenhaus erschossen worden. Sie hatte zuvor ein Attentat überlebt und war schwer verletzt ins Hospital gebracht worden. Im November 2006 war der Sänger Valentin Elizalde gemeinsam mit seinen Leibwächtern nach einem Konzert in Reynosa im Staate Tamaulipas erschossen worden.

Siehe auch News orf.at (http://orf.at/071205-19352/?href=http%3A%2F%2Forf.at%2F071205-19352%2F19355txt_story.html)

Earthtimes.org: Mexico singer murdered after threats in drug stronghold city
(..)

Since 2006, Trigo Figueroa - the son of singer Joan Sebastian - has been killed, as was the musician Valentin Elizalde and the three members of the group Los Padrinos de la Sierra.

Yahoo News: 2 popular Mexican singers killed
(..)

A lesser-known singer Zayda Pena, 28, was shot in the heart Saturday in the city of Matamoros, across the border from Brownsville, Texas, while recovering from a gunshot wound received on Friday, police detective Abel Infante said Monday.

Two people with Pena were killed in the Friday shooting. No suspects were identified in her killing.

Pena headed a band known as Zayda y los Culpables — "Zayda and the Guilty Ones." One of her songs was "Tiro de Gracia," a reference to an execution-style gunshot.

At least eight musicians have been killed in Mexico this year, including performers of the popular northern "Narcocorrido" music whose lyrics often focus on drug trafficking and violence.

Michoacan has made headlines this year for drug-related violence, as traffickers fight over routes to transport drugs north. K-Paz's songs, however, did not deal extensively with drug trafficking. Pena's songs were mostly romantic ballads.

On Nov. 25, 2006, Valentin Elizalde was shot to death along with his manager and driver shortly after performing across the border from McAllen, Texas.

Last December, Javier Morales Gomez of the band Los Implacables del Norte was shot to death in a park in Michoacan. Police have not spoken of a motive in that case.

In February, gunmen shot to death four members of the musical group Banda Fugaz after they performed in Michoacan.

4.12.07

Genitalzone


Vor ein paar Tagen bekam ich eine E-Mail von Mini Rawilli, der mir (und vermutlich auch einigen anderen) die Eröffnung seiner Webseite www.punkfanzines.de ankündigte. Ich habe jetzt keinen Bock dieses Projekt zu kritisieren (Design, Funktionalität, Informationsgehalt, Vollständigkeit sowieso), sondern freue mich, dass sich überhaupt jemand die Mühe macht, deutsche Fanzines von Ende der 1970er und Anfang der 1980er zu dokumentieren. Ich befürchte, ich weiß schon jetzt, was ich in meinen Weihnachtsferien machen muss. Beim Stöbern auf punkfanzines.de bin ich u.a. auf die Abteilung Erlangen gestoßen, und da könnte ich zum Beispiel das Tipp-Ex 1/80 von J. Kauders ergänzen, das vielleicht erklärt, warum er in dem Nachfolge-Fanzine Kacke 80/81 das Schreiben doch lieber dem Unterhosenverkäufer H. Horror überließ. Eine Kacke '81 Nr.7 gibt es übrigens auch noch, die 2. Erlanger Unzucht liegt auch noch bei mir rum und eine Fotokopie von der ersten (und einzigen?) Ausgabe vom Rundschlag von 2 Musikern der legendären Band "Imperialistischer Buchladen" (definitiv zu lang der Bandnamen, um ihn an die Wand zu sprühen ohne von den Kalkmützen erwischt zu werden). Warum allerdings Peter Stumpf's Fanzine 1, Stumpfblatt 2 und Erlanger Stumpfsinn 3/81 unter Hannover stehen ist mir ein Rätsel. In meinem Exemplar der Kacke '81 Nr.4 liegt übrigens eine Fotokopie eines Artikels aus dem Erlanger Tagblatt über das Punkfestival im Waldschießhaus vom 13.2.1981, wo auch ein schönes Foto von der Frauenpunkband "Genitalzone" zu sehen ist, mit der famosen Untertitelung Sensibel: Punk-Ladies der Rockgruppe "Genitalzone". Das mit sensibel kann ich definitiv nicht bestätigen, nachdem ich in meiner Cassettensammlung diesen Livemitschnitt von "Genitalzone"s Version von "Lili Marleen" von diesem Abend entdeckte (download). Im Erlanger Stumpfsinn 3/81 steht zu diesem Auftritt: "modisch scheinen ja die slits voll durchgeschlagen zu haben – musikalisch einfach verheerend – richtig schlimm (1 idee auf 5 stücke verteilt), nix gegen dilletantismus – lili marleen war übrigens ein guter lacherfolg – aber lieber ein versauter popklassiker als gut gespielter schrott". In der Kacke '81 Nr. 5 steht, dass die Sängerin Anke von ihren Eltern in ein Internat gesteckt wurde, was möglicherweise der beste career move dieser Kapelle war, jedenfalls ist es ein cooles Ende einer Punk-Karriere. Übrigens props an alle Erlanger Punks außer an Mike 9 von den "Susicides" – du wirst schon wissen warum.

Translation: The words above tell you something about the new website www.punkfanzines.de with lots of pictures of German punk fanzines, about my collection of punk fanzines from Erlangen, about the girlpunkband "Genitalzone" and their incredible laughable version of "Lili Marleen" (download) recorded live in Erlangen at the Waldschießhaus on February 13th 1981, what the fanzine Erlanger Stumpfsinn 3/81 says about their performance and what made the group break up, and finally that Mike 9 has a bad character.

3.12.07

Bushido kriegt Haue in Hannover

Bushido von Fan geschlagen (http://www.haz.de/newsroom/regional/art185,172121)
Ein Rapper mit Gangster-Attitüde und die Realität: Popstar Bushido ist am Sonnabend zu Beginn seines Konzertes in Hannover von einem Zuschauer per Faustschlag niedergestreckt worden. Der per Haftbefehl gesuchte Mann war aus bislang noch nicht geklärten Motiven auf die Bühne gesprungen und auf Bushido losgegangen. Er wurde vorübergehend festgenommen.

Bushido am Boden, der Angreifer steht links.

Bushido (gelbes Shirt) schaut nach dem Angreifer im Getümmel.

Bushido (gelbes Shirt) nach dem Angriff.

Vom harten Gangster zum zarten Popstar: Der Rapper Bushido (alias Anis Ferchichi) hat in seiner Karriere einen interessanten Wandel hinter sich. Ließ er vor Jahren im Kulturzentrum Faust seine Fans wissen, dass er die Hälfte seiner Gage in den Bordells im Steintorviertel gelassen hatte, verbreitete er im vergangenen Jahr im Capitol schon annehmbarere Töne.

In der AWD-Hall präsentierte Bushido nun sein siebtes Album “7“ - und bekam zu Konzertbeginn von einem 22-Jährigen einen Faustschlag mitten ins Gesicht. Kurz danach kamen ihm seine Bandkollegen zu Hilfe und nahmen ihrerseits den Angreifer ins Visier. Daraufhin schritt das Sicherheitspersonal der AWD-Hall ein und beruhigte bis zum Eintreffen der Polizei die Gemüter. Nachdem er wieder auf die Beine gekommen war, setzte der Mann aus dem Berliner Kiez das Konzert fort.

Wie die Polizei am Sonntagmittag mitteilte, ist der 22-Jährige mit irakischem Migrationshintergrund bereits wegen mehrerer Drogendelikte bekannt und wurde per Haftbefehl gesucht. Nach Abgabe einer Sicherheitsleistung von 600 Euro und der Feststellung seiner Personalien kam er wieder auf freien Fuß.

von Jörg Nierzwicki

Ein Zitat eines Augenzeugen aus dem Fanforum der Bushido-Homepage:

"Es war ziemlich am Anfang wo Bushido dann auf der Bühne war. Ich schau so rum und aufeinmal seh ich wie son assi typ von links voll auf die Bühne stürmt, Bushido voll derbe in die Seite tritt/boxt (konnt ich nicht genau sehen war so geschockt) Dann wollte der Typ flüchten.Bushido hat ihm sein Mikro an den Kopf geschmissen und stürmt auf ihn los. Er fällt mir fast vor die Nase..Aufeinmal stürmt Nyze runter und geht voll auf ihn los..Alle mussten ihn zurück halten.Wer weiss was er sonst mit ihm gemacht hätte..Aufjedenfall habn die noch n bissl auf ihn eingetreten und dann wurde er auch schon abgeführt..Boah das war echt übel..Mir wurd ganz anders..Aber Bu hat schon gesagt, dass es ihm gut geht und sie das Ding geregelt haben und alle jetzt Anzeigen haben..Ich hoffe echt, dass es ihm nicht gut geht (dem assi) Ja das wars auch..Nyze war dann noch richtig aufegregt aber sie haben dann gefragt ob sie weiter machen sollen und haben es denn auch getan..Großes Lob and die Jungs und DANKE Bushido"

Ein Amateurvideo von dem Vorfall gibt es auf www.myvideo.de. Der Angriff ist etwa 4:00 Minuten nach Beginn der Aufzeichnung zu sehen – stark verwackelt, aber sichtbar.
Ein weiteres, 13 Sekunden langes Amateurvideo wurde am Abend bei Youtube online gestellt.

Und noch eins: http://www.myvideo.de/watch/2870709 - und man fragt sich, wie doof eigentlich einer sein muß, der per Haftbefehl gesucht wird, so eine Aktion zu machen, die doch nur mit seiner Festnahme enden kann, vielleicht Selbstüberschätzung wegen zuviel Kokain? Und wie lasch muß eigentlich die Security sein, dass der überhaupt auf die Bühne kommt? Oder war das ganze nur ein Publicity-Fake?

Prügel für Bushido (http://www.neuepresse.de/newsroom/hannover/dezentral/hannover/art1067,172187)
Zwischenfall beim Bushido-Konzert in Hannover: Ein Angreifer stürzte auf die Bühne, prügelte auf den Skandal-Rapper ein. Fotos und Video vom Zwischenfall gibts hier.

Der erste Song ist gespielt, Beifall brandet auf, das Licht fährt langsam herunter. Da entert sehr plötzlich und schnell ein junger Mann die Bühne von der rechten Seite. Hinter den schweren Stoff-Tüchern, die an der Stirnwand der AWD-Hall hängen, kommt er hervorgeschossen, rast über die Treppe, den dunklen Moment ausnutzend, unbehelligt bis zur Bühnen-Mitte.

In der nächsten Sekunde springt er dem Rap-Star mit ausgestrecktem Bein gegen die Brust. Der fällt um, ist überrascht und überrumpelt. Spontan hat man das Gefühl einer Show-Einlage, die Fans sind verwirrt, es herrscht ein kurzer Augenblick der Stille. Nach einigen kribbligen Sekunden haben Musiker und Bühnen-Personal die Gefahr erkannt, Bushidos Kollegen K-One und Nice stellen sich zwischen den Angreifer und Bushido.

Da begreift auch Bushido (heißt der Weg des Kriegers) die Attacke und schleudert sein Mikrofon dem Schläger entgegen. Die Hallen-Security kommt dazu, gemeinsam stürzt der ganze Pulk in den Foto-Graben. Es kommt zu weiteren Auseinandersetzungen die von dem Sicherheits-Personal allerdings schnell im Keim erstickt wird.

Prügel für Bushido – hier die Fotos

Karsten Seifert von Hannover Concerts: „Der Angreifer hat im Schutz der Dunkelheit den Feuer-Fluchtweg gewählt. Der muss aus Gründen der Sicherheit zugänglich sein. Dieser kurze Moment und seine Schnelligkeit haben gereicht, bis zu Bushido vorzudringen. Hundertprozentigen Schutz gibt es nicht, es ist zum Glück nichts passiert. Vorwürfe vom Künstler gab es nicht, anschließend wurde gemeinsam Ursachenforschung betrieben. Es war dann nur ein kurzer Aufreger.“

Nach knapp drei Minuten unfreiwilliger Pause und einem Schluck aus der Wasserflasche, setzt Bushido das Konzert fort. Sichtlich bedröppelt braucht er die nächsten Songs, um den Vorfall zu verdrängen. Er habe „sicherlich mit seinem aggressivem Stil einen Beitrag zur wachsenden Brutalität im Rap geleistet“, doch nun bittet er seine Fans um „Friedfertigkeit“. Sie hätten schließlich nicht für einen „Boxkampf Eintritt bezahlt“. Im Laufe der Show erinnert dann nichts mehr an den vorausgegangenen Angriff. Wäre der Angreifer allerdings bewaffnet gewesen, hätte es zu einem Drama kommen können, so nah war der junge Mann an Bushido dran.

Ein Video vom Zwischenfall gibts hier bei YouTube

Aha, der Angreifer kannte also die Örtlichkeiten, er kannte nicht nur den Feuer-Fluchtweg, um hereinzukommen, er kannte auch den Bühnenaufbau, über welche Treppe er am schnellsten zu Bushido kommt. Also entweder hat der Angreifer das vorher sorgfältig geplant - oder es war mit der Bushido-Crew abgesprochen. Denn auch die schnelle Reaktion des Lichtmanns und der sofortige Abbruch der Musik sind sehr auffällig.