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30.1.13

Mexiko: Massaker an Musikgruppe

Im Norden von Mexiko wurden die Leichen von 17 Personen entdeckt. Es handelt sich um Mitglieder und Helfer der Musikgruppe Kombo Kolombia, die offenbar während einer Privatveranstaltung in Hidalgo am 25. Januar entführt wurden. Nur eine Person konnte entkommen. Sie berichtet, die Entführer hätten sie geschlagen und nach Drogenkonsum und Verbindungen zu kriminellen Banden gefragt. Die Band war allerdings für ihre Liebeslieder bekannt, die berüchtigten Narcocorridos - Loblieder auf Drogendealer - gehörten offenbar nicht zu ihrem Repertoire.

Musiker in Mexiko brutal getötet
Rätselhafte Entführung in Mexiko: 17 Bandmitglieder ermordet
17 bodies found in Mexico band massacre
Kombo Kolombia, otra tragedia más en el mundo de la música

14.3.11

Ibrahim Tatlises niedergeschossen


Der türkisch-kurdische Sänger Ibrahim Tatlises wurde in der Nacht zum Montag bei einem Mordanschlag in Istanbul schwer verletzt. Er befindet sich im künstlichen Koma und schwebt in Lebensgefahr. Die Täter sind unbekannt, man munkelt von PKK und/oder türkischer Mafia. mehr hier, hier und hier

Update 17.3.11: Inzwischen wurde ein angeblicher Täter gefasst, ein ehemaliger Mitarbeiter, der schon zweimal versucht haben soll Tatlises zu ermorden. Mehr hier.

30.9.10

Libanesische Sängerin Suzan Tamim ermordet (3. Update)

Weltonline, 30.07.2008: Die in der arabischen Welt sehr erfolgreiche libanesische Sängerin Suzan Tamin ist in ihrer Wohnung in Dubai ermordet aufgefunden worden. Der Mörder stach mehrfach auf die junge Frau ein und verunstaltete sie. Tamin lebte seit acht Monaten in Dubai, sie war vor ihrem wenig liberalen Ehemann geflüchtet.
Die libanesische Pop-Sängerin Suzan Tamim ist in ihrer Wohnung in Dubai mit Messerstichen ermordet worden. Der Leichnam der 31-Jährigen war von der Polizei am Montagabend gefunden worden, berichtete die in Dubai erscheinende Tageszeitung "Gulfnews". Der Mörder habe sein Opfer mit dem Messer verunstaltet, hieß es in dem Bericht weiter. Tamim gewann 1996 bei der libanesischen Casting-Show "Studio Al Fan". Im Anschluss brachte sie mehrere Singles heraus, die zu Hits in der arabischen Welt wurden. Tamims Privatleben gestaltete sich weniger glücklich: ihre zweite Ehe mit dem Produzenten Adel Matuk war zerrüttet, nachdem dieser von ihr verlangt hatte, ihre Musikkarriere aufzugeben und sich ihren Pflichten als Hausfrau zu widmen. Obwohl Matuk im Libanon einen Gerichtsbeschluss erwirkte, wonach Tamim als seine Ehefrau das Land nicht verlassen dürfe, zog sie vor acht Monaten nach Dubai. Dort lebte sie allein in ihrem Luxus-Appartement am Jachthafen. Über die Hintergründe ihrer Ermordung wurde zunächst nichts bekannt.
(Quelle) (mehr Infos)
Zwischenzeitlich ist ein 39jähriger Ägypter als vermeintlicher Täter verhaftet worden. Er soll sich mittels eines gefälschten Schreibens der Hausverwaltung Zutritt zur Wohnung von Tamim verschafft und nach der Tat innerhalb von 90 Minuten das Land verlassen haben. Zuvor kursierten Gerüchte, der ägyptische Milliardär Hisham Talaat Moustafa hätte einen Leibwächter für 2 Millionen Dollar zu dem Mord angestiftet und sei danach aus Ägypten geflüchtet. Dies war aber offenbar nur ein Versuch, die Aktien seiner Unternehmen zum Kurssturz zu bringen, um selbst Geschäfte zu machen.

Update: BILDblog ist wohl eher eine ungewöhnliche Quelle, wenn es um Popmusik geht, aber wenn sie der BLÖD-Zeitung Fehler nachweisen recherchieren sie doch sorgfältig. Daher hier der aktuelle Sachstand zum Mordfall Tamim:
Am 10. August wurde der frühere Polizist Mohsen al-Sukkari als Tatverdächtiger festgenommen. Und am 2. September wurde der ägyptische Milliardär Hisham Talaat Moustafa festgenommen. Er soll als Ex-Geliebter der Sängerin den Mord in Auftrag gegeben haben.

2. Update, 21.05.2009: Übereinstimmend berichten heute news.bbc.co.uk und ntv.de, dass His(c)ham Talaat M(o)ustafa und Mu/ohsi/en (el) Sukkari in Kairo zum Tode verurteilt wurden.

3.Update, 28.09.2010: Laut news.bbc.co.uk wurden die Todesurteile im Berufungsverfahren aufgehoben. In einem neuen Prozeß wurden Hisham Talaat Moustafa zu 15 Jahren und Mohsen al-Sukkari zu lebenslanger Haft verurteilt.

Originally posted on 11.08.08, 04.09.08 and 21.05.09

2.12.08

Sänger aus Ruanda wegen Völkermordes verurteilt


Einer der bekanntesten Sänger Ruanda, Simon Bikindi, ist von UN-Tribunal ICTR in Tansania zu 15 Jahren Haft verurteilt worden für Anstiftung zur Gewalt während der Völkermordes 1994 in Ruanda. Im Urteil wird festgestellt, dass Bikindi von einem LKW mit Lautsprecheranlage herab eine Rede hielt, in der er die Hutus aufrief, Tutsis umzubringen. Das Gericht blieb dabei unter dem Antrag der Staatsanwaltschaft, die lebenslängliche Haft gefordert hatte, denn mehrere Lieder von Bikindi, die damals oft im Radio gespielt wurden, sollen zum Hass auf die Tutsis angestiftet haben. Das Gericht berücksichtigte jedoch, dass die Lieder vor dem Völkermord geschrieben wurden und es keine Belege dafür gäbe, dass Bikinidi sie auch 1994 öffentlich gesungen habe.
Ob der "Michael Jackson von Ruanda" gegen das Urteil in Berufung geht konnten seine Anwälte noch nicht sagen.
BBC-Meldung
NDR Weltspiegel

25.9.08

Sänger in Kamerun zu Gefängnis verurteilt - wegen eines Liedes


Ein Gericht in Kamerun hat Lapiro de Mbanga, einen der bekanntesten Sänger des Landes, wegen Teilnahme an regierungsfeindlichen Aufständen, die im Februar 2008 zu 40 Toten führten, zu 3 Jahren Haft verurteilt.
Lapiro hatte ein Lied geschrieben, in dem er die Verfassungsänderungen kritisierte, die dem seit 1982 an der Macht befindlichen Präsidenten von Kamerun Paul Biya die erneute Kandidatur bei den Präsidentschaftswahlen 2011 ermöglichen würde.
Lapiros Ehefrau bestreitet, daß ihr Mann an den Aufständen beteiligt gewesen sei. Gegenüber der Nachrichtenagentur AFP sagte sie, tatsächlich habe Lapiro die Aufständischen beruhigt und so verhindert, dass das Rathaus in seiner Heimatstadt Mbanga in Brand gesteckt wurde.
Mbanga war eine von mehreren Städten in Kamerun, in denen es im Februar wegen der hohen Lebenshaltungskosten und der Verfassungsreform zu Aufständen gekommen war. Lapiros Anhänger sagen, der 51jährige werde wegen seiner Lieder, in denen er oft die Regierung kritisiere, verfolgt. Laut AFP ist Lapiro auch Kandidat der Oppositionspartei Social Democratic Front bei Kommunalwahlen.

Translation and source: Cameroon singer jailed for riots

20.11.07

Verfolgte deutsche Musiker Update


Gerade bei heise.de gefunden: "Amoklauf"-Song sorgt weiter für Unruhe:
Die Staatsanwaltschaft Marburg hat die Wohnräume des Anwalts der Punk-Band "Mono für alle!" durchsuchen lassen. Die Gruppe hat die Aufmerksamkeit von Ermittlern und Staatsschützern aufgrund ihres Songs "Amoklauf" auf sich gezogen und fühlt sich seitdem zu Unrecht beschattet. Dies teilte ein Mitglied der Band aus Gießen unter Verweis auf eine Erklärung des betroffenen Juristen gegenüber heise online mit. Zugleich wies der Musiker darauf hin, dass die Gruppe mit ihrem Anwalt nur verschlüsselt kommuniziert habe. Nicht nachvollziehbar ist derzeit, inwieweit auf dem Rechner des Rechtsexperten ausgetauschte Kommunikation auch im Klartext zum Zeitpunkt der Durchsuchung auf dem Rechner gespeichert war.

Dem Anwalt wird nach eigenen Angaben Begünstigung in einem Verfahren vorgeworfen. Ob für die Durchsuchung der Privaträume ein entsprechender Beschluss vorlag, sei bislang nicht bekannt. Nach Einschätzung des Vermieters erfolgte die Durchsuchung sehr oberflächlich. Es seien keine Gegenstände sichergestellt worden. Indes sind lat dem Anwalt Manipulationen an seinem Rechner vorgenommen worden. Diese müssten nun von einem Sachverständigen überprüft werden, weil der Computer überwiegend an den Wochenenden auch beruflich genutzt werde. Insgesamt sei der Eindruck entstanden, dass es nicht um das Auffinden von Akten, sondern um die Ausforschung seines persönlichen Lebensbereiches gegangen sei.

Die Landesanstalt für Kommunikation Baden-Württemberg (LfK) bestätigte heise online inzwischen eine Schilderung der Band, dass der umstrittene Titel von ihr nicht als jugendgefährdend eingestuft worden sei. "Es gibt dazu eine interne Bewertung der Landesmedienanstalt", erklärte ein LfK-Sprecher. Das Musikstück sei aber noch nicht Gegenstand eines offiziellen Verfahrens der Medienwächter gewesen. Eine strafrechtliche Relevanz sei jedenfalls nicht festgestellt worden, es gehe allein um Jugendschutz. Da der Song potenziell die Entwicklung Jugendlicher beeinträchtigen könnte, habe man Rundfunksendern empfohlen, ihn nicht vor 22 Uhr zu spielen. Die konkrete Handhabung liege aber in der Verantwortlichkeit der einzelnen Redakteure. Mono für alle! selbst bescheinigt dem Lied eine "therapeutische Wirkung".

(Stefan Krempl)

Siehe auch

16.11.07

Verfolgte deutsche Musiker


Gerade bei heise.de entdeckt: Punk-Bands, ostdeutsche Zeitschriften und Journalisten im Überwachungsnetz (Hervorhebungen von mir):

Zu Unrecht beschattet fühlt sich derweil auch die Band "Mono für Alle!" (MfA). Die Punkformation aus Gießen stand aufgrund von kritischen Texten etwa beim Lied "Hallo Verfassungsschutz" schon einmal im Zentrum der Aufmerksamkeit der bayerischen Staatsschützer, welche die Löschung der Songprosa von der Homepage der Musikgruppe verlangte. Nun meldet MfA, dass auch die Staatsanwaltschaften Stuttgart und Gießen seit knapp einem Jahr gegen sie aufgrund des Lieds "Amoklauf" ermittle. Demnach soll der mit dem Fall beauftragte Staatsschutz das Umfeld der Bandmitglieder observiert, Schulakten durchforscht und Konzertveranstalter kontaktiert haben. Zudem habe sich ein Fahnder mit einer extra angelegten E-Mail-Adresse im Fanklub von MfA angemeldet. Dies alles sei ohne Kenntnis der Bandmitglieder geschehen, die nach eigenen Angaben erst kürzlich aufgrund der Befragungen in ihrem Umfeld von den Ermittlungen erfahren haben.

Laut der inzwischen erfolgten Akteneinsicht starteten die Verdachtsmomente im Dezember 2006, als die Polizeidirektion Waiblingen auf den Song "Amoklauf" gestoßen sei und diesen in einer E-Mail an die Stuttgarter Staatsanwaltschaft als "sehr aggressiv und aufreißerisch" beschrieben haben soll. Erwähnt wird unter Bezug auf ein Interview mit der Band aus einem Computerspiele-Magazin, dass das Lied nicht vor 22 Uhr im Radio laufen dürfe. Nicht hervorgehoben wird die darin ebenfalls enthaltene Passage, dass MfA selbst dem Lied eine therapeutische Wirkung unterstellen, die vom Amoklaufen abhalte. Genauso fehlt der Hinweis, dass das Stück Medienwächtern zufolge klar unter die in Artikel 5 Grundgesetz garantierte Kunstfreiheit fällt. Die Staatsanwaltschaft selbst kommt laut der Ermittlungsakte zu dem Schluss, dass der Titel in Zusammenhang mit Amokläufen an Schulen gesehen werden müsse und wittert eine "Anleitung zu Straftaten" gemäß Paragraph 130a StGB.

Der Fall wandert an die Staatsanwaltschaft Gießen weiter, welche den Staatsschutz mit weiteren Ermittlungen beauftragt. Dieser unterstellt der Band ein "extrem konspiratives Vorgehen", da es "keinerlei Anhaltspunkte zur Identifizierung der Mitglieder" gebe. Die folgenden Observationen konzentrierten sich laut MfA zunächst unter anderem auf die Durchforschung des Internet, die Online-Bestellung von Tonträgern sowie die Auswertung von Fotos und Interviews. Auch Veranstaltungszentren, an denen Auftritte der Gruppe geplant sind, sollen ins Visier der Fahnder geraten sein. Erst acht Monate nach dem Beginn der Ermittlungen kommen die Staatsschützer laut der Akte auf die Idee, eine Whois-Abfrage über die Domain der Band-Webseite zu stellen. Die dabei herausgefundenen personenbezogenen Daten nutzten sie MfA zufolge, um im Familien- und Bekanntenkreis herumzuschnüffeln und Persönlichkeitsprofile zu erstellen. Mono für Alle! hat nun einen Rechtsanwalt eingeschaltet.

(Stefan Krempl)

Wenn der Staatsschutz nicht allzu doof war hat er natürlich auch meinen Blog entdeckt und in seinen Akten gespeichert. Vielleicht bin ich auch schuld, weil ich den Song Amoklauf am 22.11.06 geblogt habe und danach Lieder von den Beatles und Kirchenmusik - und da könnte ich mir schon vorstellen, dass ein(e) gelangweilte(r) Polizist(in) bei der Polizeidirektion Waiblingen nach sowas sucht und hinterher das private Surfvergnügen als verdachtsunabhängige Ermittlingsarbeit darstellt. Ich hoffe Mono Für Alle nehmen meine vorsorgliche Entschuldigung an so wie Helmut "Seine Frau im Dunkeln in Ludwigshafen sitzen zu lassen ist kein Ideal" Kohl die von Wolfgang "Ich habe weder Kritik an Kohl geübt noch ihm einen Vorwurf gemacht" Thierse. Und übrigens an dieser Stelle ein herzliches FUCK YOU an Pekka-Eric Auvinen. Hättest du mal besser "Loser" von Beck angehört (I'm a loser baby, so why don't you kill me?) anstatt "Stray Bullet" von KMFDM. Andererseits: wenn sich alle Nazis umbringen bevor sie Führer werden ist das schon okay, aber bitte ohne Kollateralschaden.

22.10.07

Verfolgte Musiker

Schon mal von Helen Berhane gehört?


BBC News Monday, 22 October 2007, 10:28 GMT 11:28 UK http://news.bbc.co.uk/2/hi/africa/7056120.stm

Asylum for Eritrean gospel singer

An Eritrean Christian gospel singer who was tortured and detained without charge for two years in her homeland has been granted asylum in Denmark.

Helen Berhane was imprisoned inside a metal shipping container and beaten in an effort to make her recant her faith.

Freed in December 2006, she had taken refuge in the Sudanese capital, Khartoum, before being granted asylum.

Ms Berhane uses a wheelchair because of severe injuries to her legs and feet sustained in prison beatings.

More than 90% of Eritreans belong to one of four recognised religions - Orthodox, Catholic and Lutheran Churches and Islam.

Ms Berhane is a member of the unregistered Rema Church, and had just released a cassette of gospel music when she was arrested in the Eritrean capital on 13 May 2004.

She was one of an estimated 2,000 members of illegal Evangelical church groups in Eritrea who have been arrested in recent years, according to the human rights group Amnesty International.

Arbitrary detention

After an international campaign, she was released in December 2006 and feld with her sister to Sudan, fearing she could be killed to cover up what had happened to her at the Mai Seraw military prison camp near Asmara.

Ms Berhane's daughter, Eva, who joined her in Khartoum, accompanied her to Copenhagen where they two were greeted by campaigners and well-wishers on Friday.

Dr Berhane Asmelash, Director of Release Eritrea said: "We are relieved that Helen and Eva are finally safe and would like to thank everyone who has supported them."

"We hope that Helen will now have the peace and space to recover her health and rebuild her life."

Christian Solidarity Worldwide's Chief Executive, Mervyn Thomas, said: "We are thrilled that Helen has now finally found refuge for herself and her daughter after so many years of suffering."

"We cannot forget, however, that 2000 other Christians still languish in Eritrean detention centres simply for holding on to their faith," Mr Thomas said.


amnesty international 09.11.2006 http://www.amnesty.ch/de/aktuell/goodnews/2006/gospel-saengerin-aus-haft-entlassen
Helen Berhane
Gospel-Sängerin aus Haft entlassen

Die eritreische Gospel-Sängerin Helen Berhane wurde nach fast drei Jahren Haft Ende Oktober freigelassen. Helen Berhane war inhaftiert und gefoltert worden, weil sie ihren christlichen Glauben nicht ablegen wollte.

Die eritreische Gospel-Sängerin Helen Berhane hatte eben ihr letztes Album veröffentlicht, als sie im Mai 2004 festgenommen wurde. Ihr «Verbrechen?»: Sie weigerte sich, ihren Glauben und ihre Musik aufzugeben. Helene ist Mitglied der Minderheiten-Kirche Rema, die wie viele andere Glaubensrichtungen in Eritrea verboten ist. Die Briefe, die zu ihren Gunsten von der ganzen Welt aus verschickt wurden, haben zu ihrer Freilassung im vergangenen Oktober beigetragen.

Während ihrer Gefangenschaft war Helen Berhane in einem Metall-Container im Mai Serwa Armeelager festgehalten worden, wo sie tagsüber brütender Hitze und nachts eisiger Kälte ausgesetzt war.

Amnesty International schätzt, dass nach wie vor Tausende von Männern und Frauen – JournalistInnen, politische AktivistInnen und Mitglieder religiöser Gemeinschaften – in Eritrea ohne Anklage festgehalten werden