23.1.18

Who killed Tom Petty?

Tom Petty wurde am 2. Oktober 2017 wegen Herzstillstandes ins Krankenhaus eingeliefert, wo er noch am gleichen Tag verstarb. Der 3 Monate später veröffentliche Autopsiebericht nennt neben zahlreichen Erkrankungen als Todesursache eine Überdosis Scherzmittel. Da geht also jemand mit angebrochener Hüfte, Lungen- und Knieproblemen auf eine Tournee mit 53 Terminen. Wieso? Geldmangel? Druck seitens der Plattenfirma, Management und/oder Begleitmusiker? Falsche Beratung durch seine Ärzte? Oder schlicht Selbstüberschätzung? "Keeping his commitment to his fans" ist die Erklärung seiner Familie - als ob seine Fans keine Verständnis dafür gehabt hätten, wenn Petty wegen gesundheitlicher Probleme die Tournee verschoben oder ganz abgesagt hätte.

Spätestens im August, als Petty 3 Konzerte wegen Kehlkopfentzündung, was unter anderem ein Symptom für Lungenemphysem (Lungenaufblähung, eine Krankheit, die den Sauerstoffaustausch in der Lunge vermindert) ist, verschieben mußte, und bei ständigen Schmerzen hätte ein vernünftiger Mensch die Reißleine gezogen. Stattdessen holte Petty die ausgefallenen Konzerte nach und gab sein letztes Konzert am 25. September in Los Angeles. Am 2. Oktober 2017 erfuhr er, dass seine Hüfte jetzt ganz gebrochen sei. Vermutlich wegen unerträglicher Schmerzen warf er zuviel Fentanyl (das Zeug, dass Prince auf dem Gewissen hat und gerüchteweise jetzt auch Dolores O’Riordan, fällt in Deutschland unter das BtMG) und Oxycodon (laut Wikipedia 1990 in Deutschland wegen des sehr hohen Sucht- und Missbrauchspotentials vom Markt genommen) ein, was zu einem Herzstillstand und anschließendem Ableben führte.

Dass die USA ein gravierendes Schmerzmittelproblem haben hat inzwischen auch "45" gemerkt, doch wird er, der doch "deals" für die beste Erfindung seit geschnittenem Brot hält, es wagen, den Pharmakonzernen die "deals" mit verschreibungspflichtigen Medikamenten wegzunehmen?

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