5.4.09

The 39 Clocks – Altstadtfest Hannover 1979

Preface: Punk was never about political correctness nor about supporting fascism. Punk was not a style but an attitude. It was (and still is) always in opposition to the mainstream of society. But as society changes so punk has to change. Sticking to old styles proves you’re a punk no more. Maybe you’re a punk rocker but not a punk.
In consequence judging about punk you always have to take in account the state of the society at a certain historical moment. It’s too bad that some people are not able to do this and judge things that happened 30 years ago by today’s standards. And other people are anxious about these some people. That is the reason why this blog entry was offline for some days and is now heavily edited without any download offer:


(...)
Die Fotos stammen vom TBC(später Bärchen Und Die Milchbubis)-Schlagzeuger und leider kann ich sie nur als Scan aus dem Fanzine Muzak anbieten, weil die Originale musste ich nach dem Druck wieder Andreas geben, weil er sie an den Schädelspalter verkauft hatte. Keine Ahnung wieso er keine neuen Abzüge machen konnte.

(...)

(...)

(...)

The 39 Clocks – Altstadtfest Hannover 1979
(...)
C.H.-g/J.G.-g/C.Hempelmann-dr/"Chaotic Czak"-voc,bg
live auf der Leisewiese gegenüber dem Niedersächsischen Landtag, Altstadtfest Hannover 26.8.1979 (download)

Some kind of translation: This is an audience recording of an early show of the 39 Clocks, a rare occasion where they had a vocalist. (...)

Kommentare:

rvd hat gesagt…

danke.
dankedankedanke.

DANKE.

rvd

Anonym hat gesagt…

ja das mit dem entsorgen ist so ein ding....ich hab auch ne ganze ecke olli videos verklappt. aber wie ich eben gesehen habe besitze ich dich martin noch auf dem video von der la cry party zusammen mit crassfish...irgendwann in den 90ern aufgenommen in einer scheune auf einer wiese. das war ne geile party.
gruss, olli

Hermes hat gesagt…

Pain it dark wird wiederveröffentlich. Hier die Pressemitteilung von Bureau-B:
THE 39 CLOCKS – PAIN IT DARK
VÖ: 7.8.2009 • Kat-Nr BB25 • CD 928232 • EAN 4-047179-282321

Die 39 Clocks sind eine der grandiosesten Bands, die Deutschland hervorgebracht hat; der deutsche Popintellektuelle Diedrich Diederichsen bezeichnete sie als die beste deutsche Band der 80er. Die Konturen der Clocks zeichneten sich ab, als sie sich 1979 vom Punk abwendeten und den „Psycho Beat“ erfanden. Sie waren der selbst definierte Gegenentwurf zur damals aufkommenden Neuen Deutschen Welle. Ihre Musik ist eine futuristische, definitiv urbane, vielleicht eine deutsche Form des US-Sixties-Garage-Punks, zeitversetzt in die frühen 80er mit Anleihen beim New Yorker Duo Suicide – monotone Psychedelia-Akkordfolgen, hypnotische Rhythmen (fast immer aus der Beatbox), ausdruckslose Stimme, englischer Gesang mit starkem deutschem Akzent, schmutziger Sound. Die 39 Clocks haben es auch immer wieder geschafft, die Grenzen des Experimentellen noch ein Stück zu erweitern: Schwer erträglich lange Live-Improvisationen, atonale Passagen, Störgeräusche, Extremst-Low-Fi und die blecherne Beatbox strapazierten die Hörgewohnheiten mitunter aufs Äußerste.

Der Erfolg des 1981er Debütalbums Pain It Dark war trotz der den 39 Clocks anhaftenden Irrtümer – von „Retroband“ bis „Verräter“ – verblüffend. Ihre korrektere Einordnung in die Musikgeschichte erfuhr die Band eher in England, den USA, in Japan und selbst in Griechenland. Geografische und mentale Veränderungen beendeten die Zusammenarbeit der Enfants terribles des Undergrounds noch in den 80er Jahren. Aber das ist nicht das Ende der Geschichte. Die wahre Geschichte wird noch geschrieben werden.

Die CD-Reissue enthält einen noch nie zuvor veröffentlichten Bonustrack (I Love A Girl). Im Begleittext des 12-seitigen Booklets erinnert sich Alfred Hilsberg, illustriert von zahlreichen raren Fotos, an die exzentrische Band, die später auf seinem Label „What’s so funny about...“ veröffentlichte…

schrottvogel hat gesagt…

Dumme Frage, aber: Wieso hast du den Artikel nicht gekürzt?

Kannst auch gerne mailen, schrottvogel at gmx punkt de.

martinf hat gesagt…

@ Schrottvogel: Ganz einfach, weil sinnvolle Kürzungen nicht möglich waren. Der Artikel ergibt nur als ein Ganzes Sinn. Und weil Herr G. ein Problem mit dem Auftritt als Ganzen hat, nämlich wegen dem damaligen Sänger (keine Ahnung, ob das auch auf Herrn H. zutrifft). Und weil die Telefongespäche mit ihm ziemlich unangenehm waren habe ich Herrn G. bis auf das Unvermeidliche aus meinem Leben gestrichen. Reicht das als Erklärung?

schrottvogel hat gesagt…

ach so, altpunk-kindergarten! ;) jaja, das reicht natürlich.

martinf hat gesagt…

Irrtum, die 39 Clocks waren immer zu cool für Punk (zumindest die Variante seit 1977).

schrottvogel hat gesagt…

hast natürlich recht. also dann halt psycho beat kindergarten.